DIE URSACHE FÜR ERMORDUNG VON 350 MILLIONEN LEUTE IN EUROPA IST DARWINISMUS — DIE RELIGION DES SATAN

EINFÜHRUNG: DIE GEFAHR ERKENNEN


Der Satanismus mit seiner ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Vergangenheit rückte in den letzten Jahren durch Gewalttaten und mehere Fälle von Selbstmord mehr und mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Welt der Satanisten voller Blut und Brutalität und ihrer perversen Lebenseinstellung erscheint den Menschen zunächst kaum glaublich. Doch diese Vorfälle sind nur die Spitze des Eisbergs einer sich immer weiter ausbreitenden Gefahr.
Wenn die furchterregend geschminkten und gekleideten Satanisten und die in der Presse des öftern erwähnten Nachrichten über blutige Rituale, ermordete Tiere, gefolterte Menschen, Vergewaltigungsfälle und Selbstmorde miteinander in Verbindung gebracht werden, ergibt sich ein Schreckensbild. Verblüffend dabei ist die Tatsache, dass Menschen ein derart anormales Leben und eine solch perverse Auffassung als “Religion” annehmen können. Wie ist es möglich, dass manche Menschen es sich zum Lebenszweck machen, Böses zu tun, Tiere und Menschen zu quälen, in einer Welt voller Schrecken zu leben und das Ganze auch noch als Religion bezeichnen?
Sehr viele Menschen interessieren sich für die Antwort auf diese Frage, aber sie suchen die Antwort am falschen Ort. Um zu verstehen, wie der Satanismus sich entwickelt hat, auf welche Weise er viele Menschen in seinen Bann ziehen konnte, was diese Menschen zu einer derartigen Perversion geführt hat, ist es notwendig, die hinter dieser perversen “Religion” stehende Philosophie aufzudecken. Denn der Ursprung des Satanismus ist nicht nur auf die Labilität vieler junger Menschen zurückzuführen; es gibt eine Philosophie, die sie in diese Labilität hineinmanövriert. Diese Philosophie ist, wie in diesem Buch nachgewiesen werden wird, keine andere als die des Sozialdarwinismus, der den Menschen als eine Tierart betrachtet und die Botschaft “Die Natur ist erbarmungslos, auch du musst erbarmungslos sein” verkündet.
In diesem Buch werden wir den Satanismus in all seinen Spielarten untersuchen und uns auf die Gründe konzentrieren, warum eine “Philosophie”, die Gewalt und Brutalität zu einem religiösen Ritual macht und blutige Morde als Kulthandlungen erforderlich macht, sich derart verbreiten kann. Religionsfeindlichkeit ist der Ausgangspunkt des Satanismus. Seine Anhänger sind Menschen, die ohne religiöse Erziehung aufwuchsen und unter materialistischen Einfluss gerieten. Es ist eine Tatsache, dass sich der Satanismus verbreitet hat, und dass er gerade junge Menschen beeinflusst. Jedoch ist Satanismus kein unlösbares Problem. Die Auseinandersetzung mit dieser perversen Strömung ist sehr einfach, die Moralwerte des Quran sind der einzige Weg, um junge Menschen aus den Fesseln des Satanismus zu befreien. Das Licht des Quran wird den Satanismus vernichten, und mit Erlaubnis Gottes wird eine Welt voller Licht, Liebe und Frieden entstehen.

TEUFELSANHÄNGER IM QURAN


Die in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern kurz aufeinanderfolgenden Satanistenmorde und verschiedenen Selbstmordfälle haben die Frage “Was ist Satanismus?” aktuell werden lassen. Jedoch haben sich die über den Satanismus gemachten Nachforschungen, Diskussionen und Berichte stets in einem bestimmten Rahmen bewegt. Der Satanismus wurde meistens als eine eigentümliche Strömung dargestellt, welche unter jungen Menschen die psychische Probleme haben, mit ihrer Familie nicht kommunizieren können und am Rande der Gesellschaft leben, –verbreitet ist. Es ist jedoch ein Fehler, den Satanismus derart vereinfacht darzustellen und die Menschen nicht auf diese gewaltorientierte, perverse Religion mit all ihren Seiten bekanntzumachen. Im Gegensatz zu dem, was diesbezüglich geschrieben und gesagt wird, blickt der Satanismus auf eine sehr lange Vergangenheit zurück und birgt eine dunkle Philosophie in sich. Die schwarze “Kirche” mit ihren tausenden von Anhängern und Schriften ist eine der gefährlichsten Institutionen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Unter den Satanisten gibt es verschiedene Strömungen.
Zunächst muss also geklärt werden, was denn der Satanismus eigentlich genau vertritt. Zum Beispiel glauben manche Satanisten, dass der Teufel die Welt erschaffen hat, und sie betrachten es deshalb als ihre Pflicht, seine Wünsche zu erfüllen. Die Jesiden können in diese Gruppe eingeschlossen werden. Manche betrachten den Teufel auch nur als symbolischen Begriff und vergöttlichen ihre eigenen Wünsche. Auch wenn sich die Satanisten über viele Aspekte ihrer “Religion” nicht einig sind, so gibt es doch Anhaltspunkte die zeigen, dass alle Satanisten gleichgesinnt sind:
Satanisten haben eine teuflische Neigung und gleichen in diesem Sinn dem Teufel. Sie besitzen Eigenschaften wie Verstoss gegen die Moralvorschriften, Hochmut, Rebellion und Feindschaft. 1
Daraus geht hervor, dass der eigentliche Ausgangspunkt dieser perversen Strömung, der Teufel, mit all seinen Eigenschaften als eigener Wegweiser zu akzeptieren ist.
Um den Satanismus verstehen zu können, werden wir uns in diesem Kapitel anhand von Quranversen mit dem Teufel und der teuflischen Denkweise befassen.
Wenn das Thema Satanismus behandelt wird, muss man sich zunächst klar machen, dass jeder Satanist Atheist und Materialist ist, dass er also glaubt, Materie sei das einzig Existierende.

Satanisten geben offen zu, dass sie den Teufel anbeten.

Die Satanisten verleugnen die Existenz Gottes und auch die im Quran verkündeten metaphysischen Wesen wie Dämonen und Engel. Demzufolge glauben sie auch nicht an die Existenz des Teufels. Der Teufel ist für sie ein Symbol der Religionsfeindlichkeit.
Trotzdem haben die Satanisten den als Symbol betrachteten Teufel zu einem Gott gemacht. Dem zu Grunde liegt das Ziel, ihre verirrte Ideologie und perversen Rituale als Religion zu präsentieren. Im Rahmen ihrer eigenen Regeln beten sie den Teufel an und veranstalten um die von ihrem Klanführer festgesetzten Rituale auszuführen, verschiedene perverse Zeremonien. So schaffen sie mit ihren Symbolen, ihrer Kleidung, ihren Regeln und Ritualen eine teuflische Religion.
Die Satanisten erheben den Teufel mit jedem Wort, und sie sagen, dass sie von ihm Hilfe fordern und gemäss den von ihm erhaltenen Befehlen handeln würden. Es wird auch angenommen, dass insbesondere der Klanführer fortwährend mit dem Teufel in Verbindung steht, mit ihm spricht und von ihm Befehle empfängt. Ein neu zum Satanismus bekehrter Mensch ist von diesem Führer sehr abhängig und erfüllt all seine Wünsche. In den letzten Jahren häufig vorgekommene Satanistenmorde wurden von Personen begangen, die sich mit Aussagen wie “Ich habe auf Befehl des Teufels getötet” verteidigen, oder die, bevor sie Selbstmord begehen, eine Notiz hinterlassen wie “Der Teufel will, dass ich Selbstmord begehe”. Diese Beziehung zwischen den Menschen und dem Teufel wird im Quran sehr ausführlich beschrieben. Gott hat die Menschen mit dem Vers “Siehe, sie rufen neben Ihm weibliche Idole - damit aber nur den rebellischen Satan – an” (Sure 4:117 – an-Nisa) gewarnt und im Quran etliche Male bekundet, dass der Teufel ein ganz Feind ist:
Habe Ich euch nicht befohlen, o ihr Kinder Adams: "Dient nicht dem Satan. - siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind – (Sure 36:60 – Ya Sin)
Auch in anderen Versen wird verkündet, dass der Prophet Abraham seinem Vater einen Ratschlag dieser Art erteilte:
O mein Vater! Diene nicht dem Satan. Wahrlich, der Satan war ein Rebell gegen den Erbarmer. O mein Vater! Ich fürchte fürwahr, dass dich eine Strafe des Erbarmers trifft und dass du ein Freund des Satans wirst." ( Sure 19:44, 45 – Maryam)
Der in den obigen Quranversen erwähnte Begriff “sich dem Teufel unterwerfen” ist äusserst wichtig. Denn in allen Schriften der Satanisten trifft man Aussagen wie “den Teufel anbeten”, “mit dem Teufel in Verbindung treten”, und “die Wünsche des Teufels erfüllen” an.
Für die Menschen, die Gott verleugnen, den Teufel vergöttern und ihr ganzes Leben auf die Provokationen des Teufels aufbauen, hält Gott unendliche Höllenqualen bereit. Gott hat das Ende des Teufels und der sich nach dem Teufel richtenden Menschen wie folgt verkündet:
... Wahrlich, wer von ihnen dir folgt, mit euch allesamt fülle ich die Hölle!" ( Sure 7:18 – al-A’raf)

 

Die Eigenschaften des Teufels

Gott macht uns im Quran mit dem Teufel und seinen Anhängern mit ihren verschiedenen Eigenschaften bekannt. Im Quran kommt der Teufel als ein Wesen vor, das sich seit der Erschaffung Adams bis zum heutigen Tag stets bemüht hat, alle Menschen vom Weg Gottes abzubringen. Das Wort Teufel hat die Bedeutung von “weit entfernt fallen, verlassen, fremd werdend”. Der arabische Ursprung des Wortes trägt gleichzeitig auch die Bedeutungen “kochen vor Wut” und “zu einem Nichtsnutz werden”. Iblis ist der Anführer aller Teufel und teuflischer Handlungen. Aus dem Wörterbuch geht für Iblis auch die Bedeutung “einem Kummer und einer Reizbarkeit verfallen, die von der Aufgabe der Hoffnung auf das Gute und das Glück herrühren” sowie “Hoffnungslosigkeit und Verstörtsein durch Reue” hervor. 2
Zu der Zeit als Gott Adam erschuf, hatte er den Engeln und Iblis befohlen, vor Adam niederzuknien. Während alle Engel diesem Befehl gehorchten, hatte Iblis rebelliert, und aufgrund seines Ungehorsams wurde er aus der Nähe Gottes verjagt. Iblis’ Ungehorsam wird in den Quranversen folgenderweise beschrieben:
Als dein Herr zu Seinen Engeln sprach: "Seht, ich werde den Menschen aus Lehm erschaffen, und wenn Ich ihn geformt und ihm von Meinem Geist eingehaucht habe, dann fallt vor ihm nieder!", da warfen alle Engel sich nieder!" - außer Iblis. Er war hochmütig und wurde einer der Undankbaren. Er fragte: "O Iblis! Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen vor dem, was Ich mit Meinen Händen erschuf? Bist du zu stolz oder glaubst du etwa, höherrangig zu sein?” (Sure 38:71-76 - Sad)

Für die sich gegen die Moralvorschriften und gesellschaftliche Werte richtenden Satanisten ist es sehr wichtig, sich gegen die bestehende Ordnung aufzulehnen und eine rebellische Haltung einzunehmen. Dieser Zwang macht aus den Satanisten wilde Menschen, die es geniessen, Blut zu vergiessen.

In anderen Versen wurde bekundet, dass Iblis’ Hauptgrund zu dieser Rebellion sein Stolz und Hochmut gewesen seien und dass er deswegen den Menschen als minderwertig betrachte. Der Quranvers “Er antwortete: "Ich bin besser als er! Mich hast Du aus Feuer erschaffen, ihn aber nur aus Lehm." (Sure 38:77 – Sad) zeigt auch, wie undankbar, unverschämt sich Iblis verhalten hat. Derjenige, der den Menschen, die Engel, Dämonen, den Teufel und das ganze Universum erschuf, ist Gott. Gott erschafft nach seinem Willen. Jedes einzelne Wesen ist gegenüber unserem Herrn verpflichtet, Ihm eine tiefe Achtung entgegenzubringen. Sich Gott, der ihn aus dem Nichts erschaffen und ihm jede Möglichkeit gegeben hat, nicht zu unterwerfen und ihm nicht zu gehorchen, ist eine sehr grosse Dummheit und Undankbarkeit. Ein solches Wesen ist der Teufel. Der wegen seines Ungehorsams aus dem Paradies vertriebene Teufel betrachtet den Menschen als seinen Feind, und um die Menschen vom geraden Weg abzubringen und sie ins Unheil zu stürzen, hat er von Gott eine Frist verlangt. Diese Situation wird in den Quranversen wie folgt übermittelt:
Er sprach: "Geh weg von hier! Siehe, du bist jetzt ein Verworfener! Auf dir lastet Mein Fluch bis zum Tage des Gerichts." Er sagte: "O mein Herr! Gewähre mir Aufschub bis zum Tag der Auferweckung." Er sprach: "Wohlan, dir wird Aufschub gewährt bis zum Tage, dessen Zeitpunkt bestimmt ist." Er sprach: "Bei Deiner erhabenen Macht, ich werde sie gewiss allesamt verführen, außer Deinen auserwählten Dienern unter ihnen." Er sprach: "So steht es in Wahrheit, und Ich spreche die Wahrheit: Wahrlich, Ich werde die Hölle füllen - mit dir und mit denen, die dir folgen, allesamt.” (Sure 38:78-85 – Sad)
Zur Verwirklichung dieses grossen Ziels ist der Teufel seit tausenden von Jahren aktiv, und er wird sein hinterhältiges Werk bis zum Jüngsten Tag, dem Weltuntergang, weiterführen. Seit Menschengedenken hat er sich ausnahmslos jedem mit der Absicht genähert, ihn zum Bösen zu verführen. Er versucht, Menschen jeden Alters, Status, jeder Kultur und Rasse, ob arm oder reich, gleich welchen Charakters auf seine Seite zu ziehen.
Der Teufel kennt den Menschen sehr gut, weiss Bescheid über jede Kultur, Ideologie und jegliche Meinung. Besonders kennt er auch des Menschen Willensstärke und seine Schwächen sehr gut. Somit ist es für ihn ein Leichtes, Pläne zu schmieden und Fallen vorzubereiten. Dagegen können die meisten Menschen das tatsächliche Ausmass der Gefahr nicht richtig erkennen. Die meisten Menschen leben, ohne dass sie dem Teufel, der sie zu Bosheiten reizt und sie in die Hölle schleppen will, Beachtung schenken. Sie merken nicht, welchen Einfluss der Teufel auf sie ausübt.
Einer der meist verbreiteten Irrtümer in bezug auf den Teufel ist der Glaube, es handle sich bei ihm um eine von Gott unabhängige Macht (Allah ist erhaben darüber), und  dass der Teufel sich in einer Auseinandersetzung mit Gott befinde. Dies ist denn auch einer der grössten Irrtümer der Satanisten. Satanisten glauben, der Teufel sei eine selbstständige Macht und nehmen sich seine Auflehnung und Undankbarkeit zum Beispiel.
Sie glauben, wenn sie sich selbst gegen die Ordnung und das Gute auflehnen, würden sie den Teufel in seinem Kampf unterstützen. Dabei ist in Wahrheit auch der Teufel ein von Gott erschaffenes, ein sich Gott fügendes Wesen. Die Empörung, die er gegen Gott hegt, ist wiederum in einem von Gott bestimmten Schicksal enthalten. Dazu kommt noch, dass der Teufel ein an Gott glaubendes und sich vor Gott fürchtendes Wesen ist. Es ist ihm bewusst, dass ihm eine Frist bis zum Jüngsten Tag gegeben wurde, und dass er im Jenseits die Strafe für seine Sünden verbüssen muss. Im Quranvers wird dies so verkündet:
(Sie waren verraten) wie von Satan, wenn er zum Menschen spricht: "Sei ungläubig!" und dann, wenn er ungläubig geworden ist, sagt: "Ich habe nichts mit dir zu schaffen. Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten!" (Sure 59:16 – al-Haschr)
Ausserdem hat der Teufel mit dieser Undankbarkeit keinen Vorteil erzielt, ganz im Gegenteil hat er einen ewigen Verlust erlitten. Als der Teufel aus dem Paradies vertrieben und zu Höllenqualen verurteilt wurde, setzte er sich zum Ziel, möglichst viele Menschen mit in diese Qualen hinein zu reissen. Dies ist der Kern seines Kampfes. Anders ausgedrückt, sein Kampf richtet sich gegen die Menschen und deren Güte. Wie aus den Quranversen hervorgeht, ist der Teufel sich der Wahrheit voll bewusst, während er die Menschen ständig zum Verleugnen auffordert, in Gedankenlosigkeit zu versinken und ein Leben fern von Gott zu führen. Er wird denen, die sich nach ihm richten, am Tag des Jüngsten Gerichts ihrem Schicksal überlassen und ihnen erklären, dass alles von ihm Versprochene eine grosse Lüge gewesen ist. Das Ende derjenigen, die sich durch die vom Teufel geschmiedeten Pläne, die Menschen auf den Irrweg zu führen, haben verleiten lassen, wird von grosser Enttäuschung sein. Im diesbezüglichen Vers heisst es wie folgt:
Und wenn das Urteil gefällt ist, wird Satan sprechen: "Seht, Allah gab euch ein wahres Versprechen. Ich versprach euch auch (manches), aber hinterging euch. Doch Gewalt hatte ich über euch nicht, sondern rief euch nur, und ihr habt auf mich gehört. Tadelt mich deshalb nicht, sondern tadelt euch selber. Ich kann euch keine Hilfe bringen, und ihr könnt mir nicht helfen. Siehe, ich hatte stets geleugnet, Allah gleich zu sein, Dem ihr mich beigesellt hattet." Siehe, die, welche Unrecht begehen, tıiftt schmerzliche Strafe. (Sure 14:22 – Ibrahim)
Auch die Satanisten, die sich durch Suggestionen des Teufels täuschen liessen und Perversion und Boshaftigkeit als ihr Leitmotiv angenommen haben, werden eines Tages wie die anderen Menschen verstehen, welch grossen Fehler sie gemacht haben. Wichtig ist, dass sie diese Wahrheit noch während ihres irdischen Daseins begreifen können. Denn der Teufel, den sie sich zum Führer auserwählt haben, wird sich niemals ihrer annehmen; er wird sie stets auf halbem Wege verlassen. Seinen Lügen zu glauben und seine Suggestionen für die Wirklichkeit zu halten, ist nichts anderes als eine grosse Dummheit.

Satanisten lassen sich vom Teufel täuschen

Der Teufel ist der grösste Feind des Menschen, denn seine Existenz auf Erden bezweckt, die Menschen vom Glauben an Gott abzuwenden und sie daran zu hindern, ein gemäss dem Quran empfohlenes Leben zu führen. Gott verkündet, dass der Teufel die Menschen jeden Moment beobachtet (Sure 7:27 – al-A’raf), sich hinterlistig bemüht, ihren Körper und ihre Seele in Versuchung zu bringen (Sure 114:45 – an-Nas), die Menschen zu erschrecken versucht (Sure 3:175 – Al-Imran), und ihnen auflauert auf dem richtigen Weg (Sure 7:16 – al-A’raf). Ein Mensch, der die im Quran beschriebenen Eigenschaften des Teufels nicht kennt, kann sich daher auch nicht über dessen möglichen Einfluss auf ihn selbst bewusst werden. Deshalb hört er auf die vom Teufel kommenden Versuchungen, richtet sich nach seinen Provokationen und glaubt ihm.
Einer der wichtigsten Gründe, weshalb die meisten Menschen sich über den Einfluss des Teufels nicht bewusst werden, ist, dass er sich ihnen hinter verschiedenen Masken versteckt nähert.
Der Teufel kann sich den Anschein geben, den Menschen durch Ratschläge zur Wahrheit führen zu wollen. Da er des Menschen Mängel und Schwächen sehr gut kennt, benutzt er diese, um sich vorübergehend mit den Menschen anzufreunden. Er gibt ihnen seine wirkliche Absicht, und in welche Vernichtung er sie stürzen will, nicht zu verstehen. Den Menschen, den er zu beeinflussen versucht, kann er dann erst richtig beherrschen, nachdem er ihm glaubhaft machte, nur an seinen Vorteil zu denken, und dass er sich bemühe ihm zu helfen, um ihn aus seiner unglücklichen Situation zu retten und ihn in eine bessere Position zu bringen. Alle seine Suggestionen haben jedoch nur das Ziel, den Menschen auf seine Seite zu ziehen. Seine zentrale Behauptung ist, sich an ihn zu halten sei der einzig mögliche Ausweg.
Der Grund für die Vertreibung Adams aus dem Paradies war denn auch diese hinterlistige Falle. Der Teufel hatte sich Adam und Eva als vermeintlicher Freund genähert und ihnen ausdrücklich geschworen, dass er ihnen nur einen guten Ratschlag erteile. Den diesbezüglichen Quranversen ist dieses Thema wie folgt zu entnehmen:
Und Satan flüsterte ihnen ein, dass er ihnen zeigen wolle, was ihnen verheimlicht war - ihre Nacktheit. Und er sagte: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht Engel oder unsterblich werdet." Und er schwur ihnen: "Gewiss bin ich euch ein guter Berater." (Sure 7:20, 21 – al-A’raf)
Der Teufel hatte durch Betrug erreicht, dass Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden. Was für ein hinterlistiger Lügner dieser dem Menschen sein Leben lang gegenüberstehende unsichtbare Feind ist, zeigt diese Situation auf das allerdeutlichste.
Die Suggestion “Ich bin derjenige, der euch einen Rat erteilt” wurde Adam durch Iblis, dem grössten aller Teufel, eingegeben; den anderen Menschen wird dies durch Teufel in menschlicher Gestalt (Menschen-Teufel) gemacht. (MenschenTeufel ist die Bezeichnung für Teufel, die wie Menschen aussehen, oder für Menschen, die direkt durch Inspiration vom Teufel handeln. Gott hatte im Quran die Existenz von Menschen und  dämonischen Teufeln erwähnt und bekundet, dass diese die Anhänger von Iblis seien.)
Dies zeigt ein Beispiel, als Pharao sein eigenes Volk daran hinderte, auf dem Weg Gottes zu schreiten – indem er ihnen sagte.
... Pharao sprach: "Ich zeige euch nur, was ich sehe, und will euch nur auf den richtigen Weg leiten." (Sure 40:29 – Ghafir)
Die Suggestionen der Satanisten gleichen genau diesem Beispiel. Diese Menschen-Teufel, welche die Menschen in die Finsternis des Satanismus reissen wollen, führen sie mit ähnlichen Täuschungen in die Irre. Die Satanisten zeigen den Satanismus als eine Welt, in der jemandem alles nach seinem Willen zu tun erlaubt ist, eine Welt die dem Menschen Kraft verleiht, von allen Nöten befreit und alle Pflichten aufhebt, in der es möglich ist, seinen primitiven Trieben nachzugeben, genau wie ihr Vorbild, der Teufel die Menschen vom richtigen Weg abzubringen bezweckt. Mit diesen Suggestionen erwecken sie den Anschein, als ob sie den Menschen etwas Gutes tun wollten. In Wirklichkeit sind diese Suggestionen grosse Lügen.
Der von dieser Täuschung beeinflusste Mensch wird erst später sehen können, dass eine satanistische Lebensführung nicht Freiheit, sondern Abhängigkeit bringt, und dass das unbegrenzte Ausleben des Bösen begonnen hat, ihn in ein Ungeheuer zu verwandeln. Dieser Weg, den er zu seiner vermeintlichen Rettung gewählt hat, wird ihn in einen grossen Sumpf reissen.
Der Teufel kann seine Taktik des Erteilens von Ratschlägen auch anwenden, indem er die nächsten Angehörigen eines Menschen benutzt. Die Suggestion eines Freundes oder einer von der Gesellschaft zum Vorbild genommenen Person kann auf die Menschen unterschiedlichen Einfluss ausüben. Zum Beispiel werden im Quran Menschen erwähnt, die, nachdem sie sich zum Glauben bekannt hatten, vom Teufel verführt wurden und durch die Suggestionen ihrer Freunde auf Abwege gerieten. Die Worte dieser “Freunde” führen die Taktik des Teufels sehr deutlich vor Augen: “Der richtige Weg führt über uns ...”. Den Quranvers, der diese Taktik des Teufels erörtert, zitieren wir hier vollständig:
Sprich: "Sollen wir neben Allah anrufen, was uns weder nützt noch schadet? Sollen wir auf unseren Fersen umkehren, nachdem uns Allah geleitet hat, wie einer, den die Satane verführten, so dass er ratlos herumirrt, obwohl seine Gefährten ihn zur Rechtleitung rufen: "Komm zu uns! Sprich: "Allahs Leitung, das ist fürwahr die Rechtleitung. Und uns wurde geboten, uns dem Herrn der Welten zu ergeben, (Sure 6:71 – al-An’am)
Um die von ihrem Klanführer festgesetzten Rituale auszuführen, veranstalten die Satanisten verschiedene perverse Zeremonien, und mit ihren Symbolen, ihrer Kleidung, ihren Regeln und Ritualen schaffen sie eine teuflische Religion.
Der Mensch muss gegenüber diesem Feind äusserst vorsichtig sein. Jemand, der sich vollkommen Gott anvertraut hat und an Ihm festhält, ist fähig, dem Teufel zu widerstehen. Er kann den Ursprung dieser Suggestionen identifizieren und sie aus seinem Gedächtnis vertreiben. Andernfalls meint er, dies alles sei sein eigenes Gedankengut, doch dadurch liefert er sich dem Willen des Teufels aus. Gott erklärte mit dem Quranvers “... Wer Satan zum Kameraden hat - ein schlimmer Kamerad!” (Sure 4:38 – an-Nisa) die Situation der Menschen, die sich nach den Versuchungen des Teufels richten, mit ihm zusammen und gemäss seinen Befehlen handeln. Was der Mensch indessen tun soll, steht im folgenden Quranvers, in dem Gott mitgeteilt hat: “Satan ist wirklich euer Feind. So betrachtet ihn auch als Feind. Er lädt ja seine Anhänger dazu ein, Gefährten der Feuersglut zu werden. (Sure 35:6 – al-Fatir) Folgendermassen wird das Ende derer sein, die auf den Ruf des Teufels antworten:
Und doch gibt es Menschen, die ohne jedes Wissen über Allah streiten und jedem rebellischen Satan folgen, über den geschrieben ist, dass er den, der ihn zum Beschützer nimmt, irreführen und zur Strafe der Flamme leiten wird. (Sure 22:3, 4 – al-Hadsch)
Auch der Teufel ist ein von Gott erschaffenes Wesen, und alle die vom Teufel gestellten Fallen sind ein Werk Gottes. Nachdem Gott sehr viele Verfügungen angeordnet hatte, um unter den Menschen die Guten und Gesitteten herauszufinden, sie in ihrem weltlichen Leben zu prüfen und zu erziehen, hat Er auch den Teufel mit seiner Bosheit und den Satanismus als ein Schicksal erschaffen. Gott hat den Teufel beauftragt sich zu bemühen, die Menschen im weltlichen Leben vom richtigen Weg abzubringen. Dies ist die den Menschen von Gott auferlegte Prüfung. In der Quransure “al-İsra’” wird dieser Befehl wie folgt beschrieben:
“Verführe nun mit deiner Stimme, wen von ihnen du kannst. Und bedränge sie mit Ross und Reitern von dir, und sei ihr Teilhaber an Vermögen und Kindern, und mache ihnen Versprechungen." Aber was ihnen der Teufel verspricht, ist nur Trug. ( Sure 17:64 – al-Isra’)

In diesem Vers verkündet Gott dem Teufel:
"Über Meine Diener hast du gewiss keine Gewalt!" Und dein Herr genügt als Beschützer. (Sure 17:65 – al-Isra’)
Auf die gläubigen Diener Gottes kann der Teufel überhaupt keinen Einfluss ausüben. Auf wen der Teufel Eindruck machen kann, wird im Quranvers “az-Zukhruf” so mitgeteilt:
Wer von der Ermahnung des Erbarmers nichts wissen will, dem gesellen Wir einen Satan bei, der sein Begleiter sein wird. Diese bringen sie tatsächlich vom Weg ab, während sie sich für rechtgeleitet halten, (Sure 43:36, 37 - az-Zukhruf)
Warum werden Menschen zu Satanisten?
Die Tatsache, dass sich der Satanismus in den letzten Jahren derart verbreitete, und dass Satanistenmorde und Selbstmorde in der Presse so viel Platz einnehmen, wirft die Frage auf, warum Menschen zu Satanisten werden. In den Berichten dazu werden stets dieselben Gründe genannt: Wirtschaftliche Not und Kommunikationsprobleme innerhalb der Familie. Doch dies entspricht nicht der Wahrheit.
Einer der wichtigsten Gründe, der die Menschen dazu führt, Satanist zu werden, ist die materialistische, atheistische und darwinistische Gesinnung. Die Menschen, die gegen die zum Schönen und Guten führenden göttlichen Religionen eine grosse Feindseligkeit empfinden und diese in verschiedenen Formen zum Ausdruck bringen, bekunden ihren Hass mit dem Satanismus. Der Teufel hat sie mit allen möglichen Versuchungen beeinflusst und den Satanismus als ein mystisches, in Aufregung versetzendes Abenteuer präsentiert. Gott hat in einem Quranvers folgendes verkündet:
... Satan hat ihnen ihre Werke in schönem Licht erscheinen lassen und sie abseits vom Weg geführt, so dass sie nicht rechtgeleitet sind. (Sure 27:24 – an-Naml)
Siehst du nicht jene, welche behaupten, sie glaubten an das, was auf dich hinabgesandt wurde und was vor dir hinabgesandt wurde? Sie wollen ihre Streitigkeiten vor die Götzen bringen, obwohl ihnen befohlen ist, nicht daran zu glauben. Satan will sie tief abirren lassen. (Sure 4:60 – an-Nisa)
Ein grosser Teil derer, die sich von den Lügen des Satanismus verleiten lassen, sind problematische junge Menschen ohne gute Ausbildung. Der grösste Mangel dieser Jugend ist die geistige Leere, in die sie gefallen sind.
Diese Personen wählen bewusst den Satanismus und bemühen sich, die Menschen auf diesen Weg zu drängen. In den Quranversen wird erwähnt, dass nur Menschen, die Gottes Quranverse verleugnen, sich den Teufel zum Freund nehmen können:
Wer von der Ermahnung des Erbarmers nichts wissen will, dem gesellen Wir einen Satan bei, der sein Begleiter sein wird. Diese bringen sie tatsächlich vom Weg ab, während sie sich für rechtgeleitet halten, bis einer schließlich, wenn er zu Uns kommt, (zu seinem Begleiter) sagt: "O wenn zwischen mir und dir doch nur der Abstand wie zwischen Osten und Westen wäre!" Was für ein schlimmer Begleiter! An diesem Tage wird es euch nichts nützen, dass ihr die Strafe teilt, weil ihr zusammen gesündigt hattet. (Sure 43:36-39 – az-Zukhruf)
Die zweite Gruppe, die den Satanismus wählt, bilden manche der Menschen, die oft in Zeitungen und Diskussionssendungen auftauchen, die unwissend sind und keine gute Erziehung genossen haben. Es ist möglich, dass diese Menschen mit problematischer Persönlichkeit zu Satanisten werden, sich in der Gesellschaft einen Platz zu verschaffen, Freunde zu gewinnen, ihre Komplexe zu befriedigen, um ihre Misserfolge und Probleme zu vergessen und um Aufmerksamkeit zu erregen. Sie lassen sich von den Suggestionen des Teufels täuschen und verfallen dem Irrtum, durch den eingeschlagenen Weg Ansehen zu gewinnen.
Das Hauptproblem der beiden Gruppen ist jedoch, dass sie die Religion Gottes und die Sitten des Quran nicht kennen. Diese Menschen haben keine Kenntnis über das Ziel der Schöpfung und darüber, wieso sie selber auf die Welt gekommen sind, und sie verfallen dem Irrtum, dass sie ein herrenloses Leben führen. Indessen hat Gott die Erde für alle Menschen als eine Prüfung erschaffen. Die Menschen sind verpflichtet, ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Das heisst, der Mensch hat ein Ziel in der Schöpfung. Gott hat im Laufe der Geschichte durch Vermittlung der göttlichen Religionen das Ziel der Schöpfung des Menschen, Methoden der Gottesverehrung, und die Ihm gefallenden hochstehenden Verhaltensweisen verkündet. Das Schöpfungsziel des durch eine makellose Schöpfung entstandenen Menschen hat Gott im Quran, den er Seinen gläubigen Dienern als einen Wegweiser gesandt hat, anhand des folgenden Verses mitgeteilt:
Und die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. (Sure 51:56 – adh-Dhariyat)
Es ist sehr wichtig, dass die Menschen sich in Anbetracht der auf der Erde verbrachten Frist, die im Vergleich mit dem ewigen Leben im Jenseits sehr kurz ist, bewusst verhalten. Früher oder später werden alle Menschen sterben und vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Wie Gott im Vers “(Der,) Der Tod und Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist der Erhabene, der Verzeihende, (Sure 67:2 – al-Mulk) verkündet hat, werden die Menschen durch verschiedene Ereignisse auf die Probe gestellt.
Das Verhalten eines jeden Menschen in seinem weltlichen Dasein bestimmt, wo er einst im Jenseits sein ewiges Leben verbringen wird. Wenn die Menschen diese Tatsache als unwichtig abtun, ihr keine Beachtung schenken, als ob sie sich auf dieser Welt ohne Ziel befänden und handeln, sich von den Versuchungen des Teufels verleiten lassen, ihre Zeit mit leeren und schädlichen Dingen vergeuden und einem Wahnsinn verfallend ihr Leben verbringen, dann nähern sie sich den Qualen, zu denen sie am Tag des Jüngsten Gerichts verurteilt werden. Die Menschen, die sich den Teufel zum Freund machen, werden in den Quranversen wie folgt beschrieben:
Einen Teil hat er rechtgeleitet und einen Teil verdientermaßen dem Irrtum überlassen. Siehe, sie haben sich die Satane neben Allah zu Beschützern angenommen und wähnen, sie seien rechtgeleitet. (Sure 7:30 – al-A’raf)
Der Teufel ist in sie gefahren und hat sie das Denken an Allah vergessen lassen. Sie sind Satans Verbündete, und Satans Verbündete sind gewiss verloren. (Sure 58:19 – al-Mudschadala)

Gott ist der Verzeihende und der Barmherzige

Man muss die Menschen, die als Folge einer Dummheit oder durch Verführung durch den Teufel in die Strömung des Satanismus geraten sind, an folgende Eigenschaften Gottes erinnern: “der Vergebende, der Barmherzige, und der Verzeihende”.
Welch grossen Fehler der Mensch auch begangen hat und wieviel Böses er auch getan hat, sofern er seine Taten bereut, mit Aufrichtigkeit ablegt und seine sittlichen Gepflogenheiten verbessert, hat Gott ihm versprochen, sein Bussgelöbnis anzunehmen. Dazu zitieren wir einige Quranverse wie folgt:
Außer denen, die umkehren und sich bessern und dies klar bekennen. Ihnen wende Ich mich zu; denn Ich bin der Vergebende, der Barmherzige. (Sure 2:260 – al-Baqara)
...Wer aber glaubt und das Rechte tut, die werden Bewohner des Paradieses sein und werden ewig darin verweilen. (Sure 2:82 – al-Baqara)
Außer denen, die danach umkehren und sich bessern. Denn siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig. (Sure 3:89 – Al-Imran)
Allah will sich euch gnädig zuwenden. Jene aber, die ihren Begierden folgen, wünschen, dass ihr völlig abweicht. (Sure 4:27 – an-Nisa)
Wer aber nach seiner Sünde umkehrt und sich bessert, siehe, zu dem kehrt sich auch Allah; siehe, Allah ist verzeihend, barmherzig. Weißt du nicht, dass Allahs das Reich der Himmel und der Erde ist? Er straft, wen Er will, und verzeiht. (Sure 5:39 – al-Ma’ida)
Das doch noch glückliche Ende der Menschen, die sich durch derartige Perversionen beschmutzt haben, dies aber bereuen und Busse tun, sich Gott anvertrauen und fortan nach dem Quran leben, wird so verkündet:
Damit ihr eueren Herrn um Verzeihung bittet und euch reuevoll Ihm zuwendet. Er versorgt euch mit schönen Dingen bis zu einem bestimmten Termin. Und jedem, der Gnade verdient, gewährt Er Seine Gnade. Kehrt ihr euch jedoch ab, so fürchte ich für euch die Strafe eines großen Tages. (Sure 11:3 – Hud)
O ihr, die ihr glaubt! Kehrt euch Allah zu, in aufrichtiger Reue. Vielleicht deckt Allah euere Missetaten zu und führt euch in Gärten ein, durcheilt von Bächen - an jenem Tage, an dem Allah den Propheten und die Gläubigen mit Ihm nicht beschämen wird. Ihr Licht wird Ihnen vorauseilen und zu ihrer Rechten. Sie werden sprechen: "O unser Herr! Mache unser Licht vollkommen und verzeihe uns; siehe, Du hast Macht über alle Dinge." (Sure 66:8 – at-Tahrim)

Wie kann man sich vom Einfluss des Teufels befreien?

Es ist möglich, dass der Teufel einen sehr starken Einfluss auf den Menschen ausübt. Es mag auch sein, dass jeder Moment des Lebens dieses Menschen durch den Teufel beherrscht wird. Jedoch ist dies kein Zustand, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wichtig ist zu wissen, wie man sich aus dieser Lage befreien kann. Wenn der Einfluss des Teufels auch noch so umfangreich und sehr gezielt ist, so ist es doch äusserst einfach, diesen Einfluss zu zerschlagen. Gott hat im Quran den Menschen verschiedene Wege gezeigt, mit denen sie sich vom Einfluss des Teufels befreien können:
Und wenn dich Satan anstacheln will, nimm deine Zuflucht zu Allah. Siehe, Er ist hörend und wissend. Die Gottesfürchtigen erinnern sich gewiss (an Allah), wenn sie eine üble Anregung Satans erreicht; und siehe, dann werden sie hellsichtig. (Sure 7:200, 201 – al-A’raf)
Die Furcht vor Gott, das Nachdenken über Gottes Quranverse und das ihm gegenüber aufrichtige Verhalten bilden zusammen ein sehr wichtiges Mittel gegen den Einfluss des Teufels. Denn Gott verkündet im Quran, dass Er den sich vor ihm Fürchtenden “das Vermögen zur Unterscheidung (von gut und böse) geben wird.” (Sure 8:29 – al-Anfal) Es würde genügen, wenn die Menschen, damit sie den ihnen anhaftenden negativen Einfluss feststellen können, einzig und allein auf die Stimme ihres Gewissens hören. Ein aufrichtiger, auf sein Gewissen hörender Mensch kann sich mit Leichtigkeit vom Einfluss des Teufels befreien. Denn das Gewissen ist ein sich niemals irrender, nie vom Weg abweichender Führer und ein grosser Segen, den Gott den Menschen gegeben hat.
Gott gibt den Gläubigen die Freudenbotschaft, dass die aufrichtig Glaubenden und auf ihn Vertrauenden niemals in die Fallen des Teufels gehen werden, und dass diese Fallen seinen aufrichtigen Dienern nichts anhaben können. Der Quranvers diesbezüglich lautet so:
Außer Deinen auserwählten Dienern unter ihnen." Er sprach: "(Auch) das ist für Mich ein zum Ziel führender (gerader) Weg. Siehe, dir ist keine Macht über Meine Diener gegeben, außer über die Verführten, die dir folgen." (Sure 15:40-42 – al-Hidschr)
Damit der Teufel keinen Einfluss haben kann, genügt es aufrichtig zu sein, nach dem Quran zu denken, und sich bei einer Provokation des Teufels sofort Gott anzuvertrauen. Nichts davon ist schwierig. Zweifellos kann der Teufel den richtigen, gläubigen Dienern Gottes niemals Schaden zufügen. Denn Gott ist der Erzieher und Fürsprecher der Gläubigen. Mit Seiner Gnade wird er die Gläubigen schützen und ihnen stets den richtigen Weg zeigen.
Der Mensch muss stets daran denken, dass er auf jeden Fall eines Tages sterben wird, dass alles vorherbestimmt in schönster Weise erschaffen wurde, dass die Welt nur ein vorübergehender Ort zur Prüfung des Lebens ist – und an Gottes absolute Existenz. Dieses Wissen und dieses Bewusstsein verleihen dem Menschen eine sehr frohe Stimmung und innere Ruhe. Die durch den Glauben verliehenen geistigen Güter sind unvergleichlich.
Gegen die Fröhlichkeit, Lebhaftigkeit und den Verstand, die der Glaube bringt, kann keine Taktik des Teufels ankommen.

TEUFELSANBETER IN DER GESCHICHTE


Dis hierher haben wir das wahre Gesicht des Satanismus besprochen, das so viele Satanisten beeinflusst hat. An diesem Punkt wird es nützlich sein zu untersuchen, wie der Satanismus entstanden ist.
Im Mittelalter standen die Satanisten in enger Verbindung mit geheimnisvollen Organisationen und Sekten bekannt als die Kabbalisten und Rosenkreuzler. Der moderne, heutzutage anzutreffende Satanismus ist jedoch erst in den 60er Jahren in Kalifornien aufgetreten. Ein Mann namens Anton Szandor LaVey hat 1966 erklärt, dass er die “Church of Satan” (Kirche des Satans) gegründet habe. Jedoch schon lange vor LaVey hatte der anfangs dem 20. Jahrhundert lebende Aleister Crowley die ersten Fundamente zum heutigen Satanismus gelegt. Der unter dem Spitznamen “Die grosse Bestie” (The Beast 666) bekannte Crowley war durch seine Magie, seine Tiermorde und blutigen Rituale, bei denen starke Drogen benutzt wurden, berüchtigt. Der Leitsatz von Crowleys “Philosophie” war “Mach was du willst”.
Eine von Mitgliedern der Rosenkreuzsekte getragene Schürze. Ein weiteres rituelles Kleidungsstück. Es stellt einen wichtigen Teil der perversen Zeremonien dar.
Diese Philosophie wurde in dem laut Crowley extra für ihn vom Teufel geschriebenen Buch des Gesetzes “The Book of Law” ausführlich erläutert. Laut diesem perversen Glauben hat der Mensch das, was ihm durch den Kopf geht, ohne dass er an die daraus entstehenden Konsequenzen denkt, sofort zu tun. Wenn er Lust auf Exzesse hat, sollte er sich ihnen sofort hingeben; wenn er auf jemanden wütend ist, sollte er dies sofort zeigen; sogar wenn er den Wunsch verspürt, seinen Gesprächspartner umzubringen, so sollte er dies sofort tun.
Diese abnormen Ideen, die keine Harmonie in der Gesellschaft erlauben, hat Crowley mit folgenden Worten verteidigt:
Ich will das Fluchen auf heilige Dinge, das Verüben von Mord, Vergewaltigung und Revolution. Irgend etwas Gutes oder Schlechtes, wenn es nur stark ist. 3
Zweifellos befand sich Crowley in einem grossen Irrtum als er meinte, dass er Starksein durch Schlechtsein und Vertretung des Bösen erreichen könne. Das Böse ist eine Eigenschaft, die vor allem zuerst dem Menschen selbst Schaden zufügt. Auch wenn zusammen damit eine auf das Böse gestützte Macht gewonnen werden kann, ist diese Macht stets zu kurzer Dauer verurteilt. Jedes System, das auf Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Gewissenlosigkeit gebaut wurde, hat eine Niederlage erlitten. Was mit Aleister Crowley’s Philosophie “Der Mensch soll das tun, worauf er Lust hat” gesagt werden soll ist aber, dass der Mensch seine schlechten Gedanken, Gefühle und Entscheidungen ohne jegliche Begrenzung in die Tat umsetzen soll. Das heisst, dass sich der Mensch nach dem richten soll, was ihm von seinen Wünschen befohlen wird und nicht versuchen soll, seine Triebe zu beherrschen. Dies ist aber ein äusserst gefährlicher Zustand. Gott verkündet im Quran, dass die Triebe des Menschen ihm fortwährend Böses befehlen (Sure 12:53 - Yusuf), aber gleichzeitig sei dem Menschen auch eingegeben worden, wie er sich vor diesem Bösen hüten kann. (Sure 91:8 – asch-Schams) Wie ausserdem mit dem Quranvers “...wer den Fußstapfen des Satans folgt - siehe, er gebietet euch Abscheuliches und Verbotenes.” (Sure 24:21 - an-Nur) gesagt wird, ist es das Ziel des Teufels, die Menschen zum Bösen zu verleiten. Das wichtigste dazu vom Teufel benutzte Mittel sind des Menschen eigene Triebe. Da der Trieb ständig Schlechtes befiehlt, befindet sich der sich nach seinen Trieben und dem Teufel richtende Menschen in einem chaotischen Zustand. Die Befreiung und das Glück des Menschen sind jedoch nur möglich, wenn er sich vor seinen Trieben hütet und sich nach seinem Gewissen richtet. Für diejenigen, die sich dem Bösen fügen und meinen, damit zur Befreiung zu gelangen, ist das Ende eine schreckliche Enttäuschung:
Die historische Vergangenheit des Satanismus reicht zurück bis zur perversen Magie und zu Freimaurersekten des Mittelalters. Eine dieser Sekten ist denn auch die berühmte Rosenkreuzsekte. Eines der auffallendsten Merkmale der Rosenkreuzsekte, die sehr viele perverse Zeremonien und Rituale abhält, ist auch die enge Beziehung zu den Anbetern des Teufels.
An dem Tage, an dem der Mensch an all sein Bestreben erinnert wird und die Hölle anschaulich gemacht wird für den, der (sie) sieht, dann wird für den, der (das Maß) überschritt und das irdische Leben vorzog, die Hölle fürwahr der Aufenthalt sein. (Sure 79:34-39 – an-Nazi’at)
In Wahrheit ist der Satanismus eine Philosophie, die die eigene Persönlichkeit vergöttert und die Erfüllung des eigenen Willens und der eigenen Wünsche als einzigen Lebenszweck betrachtet. In diesem Sinn zeigt der Satanismus auch für die humanistische Philosophie Sympathie. An dieser Stelle muss daran erinnert werden, dass der Humanismus nicht, wie die meisten Menschen meinen, eine Philosophie ist, die Botschaften wie Liebe, Frieden und Brüderlichkeit enthält, sondern eine religionslose Strömung, deren Begriff der Menschlichkeit zum einzigen Ziel und Brennpunkt der Menschen gemacht wird.
Der Humanismus ist, wie die eigenen Vertreter auch deutlich zum Ausdruck bringen, eine atheistische Strömung. Laut Humanismus seien “Universum und Mensch nicht erschaffen worden”, “der Mensch von alleine entstanden” und “für niemanden verantwortlich”. “Das eigentlich Wahre sei der Mensch selbst, und es gäbe überhaupt kein wichtigeres Wesen als der Mensch”. Zudem herrscht beim Humanismus hauptsächlich der “Profit”Gedanke vor. Demzufolge kommt der Mensch nur einmal zur Welt, und je mehr Gewinn er hier erzielen kann, desto rentabler wird es für ihn sein. Dann sollte der Grundsatz, der Haltung und Sparsamkeit des Menschen bestimmt, auch den eigenen Willen und die Leidenschaften der Menschen bestimmen. All diese Gedanken sind jedoch eine Einstellung, die die Menschheit in eine grosse Katastrophe stürzt. In erster Linie ist das Universum nicht, wie die Humanisten behaupten, ein Werk blinder Zufälle. Das Universum wurde von Gott, dem Besitzer von überragender Kraft und Macht, erschaffen. Und der Mensch ist denn verpflichtet, wie im Quranvers mit “... die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.” (Sure 51:56 – adh-Dhariyat) geboten wird, demjenigen, der uns aus dem Nichts erschaffen hatte – unserem Herrn – zu dienen und nach Seinen befohlenen Anstandsregeln zu leben. Aus denjenigen, die fern von Religionssitten unter dem Einfluss von Ideologien wie Humanismus stehen, kommen als Ergebnis ihrer verteidigten Ideen Individuen zum Vorschein, die nur an ihre eigenen Vorteile denken und uneinsichtig, treulos, lieblos und unbarmherzig sind.
Wie es aussieht, ist der Humanismus für die Menschheit eine äusserst gefährliche Einstellung. Der Satanismus, der den Humanismus als eine seiner ideologischen Stützen benützt, hat jedoch einen sehr viel perverseren und gefährlicheren Blic kwinkel entwickelt und Gewalt, Wut, Blut und Grausamkeit zu seinem grundlegenden Wert gemacht.
Die Teufelskirche
Der als Gründer des heutigen Satanismus angesehene Anton LaVey und seine perversen Bücher.
Nach Aleister Crowley war Anton Szandor LaVey der Gründer des heutigen Satanismus. LaVey, der durch seine enge Beziehung zu Magie und geheimnisvollen Ritualen bekannt ist, hatte zunächst eine sich gegen das Christentum auflehnende Gruppe, genannt “Magic Circle” (Zauberkreis) gegründet. Später hatte er die Satanic Bible (Teufelsbibel) geschrieben, in der auch die berüchtigten “Neun teuflischen Grundsätze” enthalten sind, und er gab der Gruppe den Namen “Teufelskirche”. Die Einstellung dieser Kirche basiert wiederum auf den von Anton LaVey geschriebenen Büchern The Satanic Rituals, The Satanic Witch, The Devil’s Notebook und Satan Speaks (“Die Satansrituale”, “Der Hexer des Satans”, “Das Notizbuch des Teufels” und “Satan spricht”). Die Teufelskirche, die allein in Nordamerika etwa zehntausend Anhänger hat, verfügt über eine äusserst perverse Einstellung. Im Lexikon der Religionen Amerikas wird LaVey’s perverse Religion wie folgt beschrieben:
Das Grundthemen des Satanismus von LaVey sind, keiner Kirche anzugehören und an der physischen und geistigen Struktur des Menschen Genuss zu finden. Der Teufel symbolisiert die Hauptsünde, die aus der Meinung besteht, dass der Mensch eine Art Tier sei, das physischen und geistigen Genüssen erliegt. Gemäss LaVey symbolisiert der Teufel den Ursprung dieser Werte. Wie es bei den traditionellen Magierritualen der Fall ist, ist auch bei seinen Ritualen denkbar, dass Aktionen durch psychokinetische Kraft zentralisiert werden. Seine Satansphilosophie gleicht ziemlich den Lehren aus dem “The Book of the Law” (Das Buch des Gesetzes) von Aleister Crowley. Es wird akzeptiert, dass jeder Mensch nach seinen eigenen Regeln lebt. 4
Zweifellos ist einer der Grundsätze des Satanismus die Feindlichkeit gegenüber religiösen Sitten, die sich gegen alles, was damit zusammenhängt, richten muss. Überdies beschränkt sich diese Opposition nicht nur auf das geistige Gebiet. Satanisten sind Atheisten, die gleichzeitig gegen die religiösen Werte kämpfen.
Der Satanismus von LaVey sieht aber sein eigentliches Ziel im Kampf gegen das Christentum. LaVey stellt seine Religionsfeindlichkeit auf diese Weise dar:
Der Satanismus ist nicht nur eine atheistische Formation, er ist gleichzeitig auch eine antitheistische, gegen Gott gerichtete Formation. Der Mensch verschmutzt dieses Universum mit einer Schnelligkeit; die Religion als Grund der Existenz zu sehen ist nunmehr kein zumutbarer Zustand... Um am Leben zu bleiben, müssen wir diese während 2000 Jahren gleichgebliebene Passivität und Todesleidenschaft zerstören. Vor uns liegen realistische Lösungen, die sofort in die Tat umgesetzt werden können. Wie immer steht das Christentum dem Fortschritt als das grösste Hindernis im Wege. 5
Diese Worte von LaVey weisen eine starke Parallele mit der sich im 19. Jahrhundert entwickelnden materialistischen Weltanschauung auf. Dass dort, wo es keine Religion gibt, sich die verschiedensten Perversionen und Brutalitäten ereignen, und dass Menschen, denen Gottesfurcht unbekannt ist, sich in an Blutvergiessen ergötzende Ungeheuer verwandeln können, wird am Beispiel des Satanismus auf die wirksamste Art ersichtlich. Wenn heute sehr viele, vor allem junge Menschen sich vom Unheil des Satanismus verleiten lassen, dann ist dies direkt auf die ein religionsloses Leben vorsehenden Ideologien zurückzuführen. Bevor wir uns mit dem vom Satanismus vorgesehenen Leben befassen, das die Idee “das Böse frei und unbeschränkt auszuleben” vertritt, die Nichtachtung der Regeln und die Gesetzlosigkeit sich zum Grundsatz macht und jeglichen moralischen Werten den Krieg erklärt, ist es sinnvoll, wenn wir zuerst die ideologischen Verbindungen des Satanismus untersuchen.
Der Satanismus ist in jedem Land mit unterschiedlichen Namen tätig. Einer dieser Namen ist auch das Jesidentum. Das Jesitentum, einer der ältesten Aberglauben Mesopotamiens, vergöttert Meleke Tavus – den Teufel. Die vermutlich 200 tausend Mitglieder umfassende Sekte der Jesiden lebt im Irak und in Nordsyrien, in der Osttürkei, in Deutschland, Georgien und Armenien. Die Jesiden, die Worte mit den Anfangsbuchstaben “Ş” und “T” nicht benützen, erwähnen auch nie den Namen des vergötterten Teufels. Für sie heisst der Teufel “Meleke Tavus”. Gemäss dieser anormalen Religion sind auch Sonne, Mond und Sterne heilig.
Von den Jesiden gibt es zwei sogenannte heilige Bücher – das Kitabu’ICilve (Das Buch der Eingebung) und Mushafu’rReş (Schwarzes Buch). Die Grundsätze der Jesiden stammen aus diesen beiden Büchern. Die Jesiden, die nicht an das Jenseits glauben, halten Lesen, Schreiben und das Zähmen von Tieren für Sünde. Laut diesem sonderbaren Glauben muss ein Jeside, der erfährt, dass ein Muslim sich vom Teufel abwandte und sich Gott anvertraute, ihn töten. Wenn er dies nicht tun kann, muss er Selbstmord begehen. Mit diesem Verhalten opfert er sich Meleke Tavus. Sofern er auch dies nicht tut, muss er, um sich von dieser Sünde zu befreien, eine Woche fasten.
Satanismus: Eine atheistische, materialistische Religion
Die satanistischen Sitten, die das Werk von materialistischem
und atheistischem Gedankengut sind, sehen ein Gesellschaftsleben vor, in dem jeder nur an seinen eigenen Vorteil denkt und Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit als unwichtig abtut.
Der Satanismus ist eine “Religion” der Menschen, die sich in einer geistigen Leere befinden. Alle sich im 19. Jahrhundert entwickelnden Gedanken und Strömungen, die die Welt rein materialistisch auffassten, haben die Menschen in eine grosse geistige Leere getrieben. Währenddem bis zu dieser Zeit religiöse Werte ein untrennbarer Teil der Gesellschaft waren, wurde nach diesem Zeitpunkt eine gesellschaftliche Umwandlung festgestellt und man begann, die Religion als unwichtig zu betrachten. Meistens wurde sogar versucht, geistige Werte bewusst aus dem gesellschaftlichen Leben zu verweisen. Einer der wichtigsten gemeinsamen Punkte der im 19. Jahrhundert aufkeimenden Strömungen war, sich gegen die Religion und die Gläubigen zu richten, und die Vertretung der Ansicht, dass es für das Vorhandensein von Sitte und Moral keiner Gottesfurcht bedürfe. Deshalb führte die Verweisung der Religion aus dem Gesellschaftsleben zu einer grossen Leere, und die Erfahrung zeigte, dass es ohne Gottesfurcht niemals Sitte und Moral geben kann.
Nach dem Aberglauben des Satanismus ist das Böse in der Natur des Menschen, und der Mensch ist niemandem verantwortlich. Wenn es keine Verantwortung gibt, dann bleibt dem Menschen auch kein Grund zur Verhinderung des Bösen. Die Verbreitung dieser brutalen Mentalität bedeutet jedoch das Vorherrschen von Konflikten, Unterdrückung, Schmerz und Erbarmungslosigkeit.
In dieser Leere hatten auch die Werte, von gut und schlecht begonnen, ihren Sinn zu verlieren, und grosses Chaos enstand. Gemeinschaften, die unter dem Einfluss von Suggestionen standen, die ihnen einflössten, noch mehr zu verdienen und noch mehr zu verbrauchen, und falls dazu nötig andere Menschen zu unterdrücken und auszubeuten, begannen nach einer Weile nur noch Menschen zu akzeptieren, die nur an sich selber denken, Selbstlosigkeit als Naivität bewerten und Gutes nur tun, solange die Betäubung durch Profite andauert. All dies war der Grund, warum die wichtigsten Eigenschaften und Grundbedürfnisse der Seele des Menschen wie Liebe, Erbarmen, Zärtlichkeit, Freundschaft, Treue und Beständigkeit vergessen wurden, und anstelle des Guten das Böse Platz nahm. Dieser Zustand ist von religionsfeindlichen Kreisen geplant worden, die durch die Beseitigung der geistigen Werte solche Verhältnisse herbei führten.
Eine der gefährlichsten Strömungen, die am Ende dieses gesellschaftlichen Veränderungsprozesses zum Vorschein kam, ist der Satanismus. Der Satanismus war in dieser Epoche als ein Produkt der sich entwickelnden materialistischen und atheistischen Strömungen entstanden, und er wurde zu einem wichtigen Beispiel dafür wie es kam, dass Brutalität und Perversion durch diese Philosophien legalisiert wurden. Die durch diese Strömungen verteidigten Werte und die vom Satanismus vorgebrachten Behauptungen stimmen voll überein.
Materialismus und Atheismus geben vor, dass alles auf diese Welt beschränkt ist und dass am Ende des Lebens alles vernichtet wird.
Demgemäss sind die Menschen für nichts verantwortlich. Sofern es keine Verantwortung gibt, dann bleibt dem Menschen auch kein Grund zur Verhinderung des Bösen. Doch ist dies nichts als Selbstbetrug. Das gesamte Universum und die Menschheit hat ein überragender und mächtiger Schöpfer – Gott – erschaffen, und jeder Mensch ist unserem Schöpfer gegenüber verantwortlich. Die Existenz des Menschen auf Erden ist durch eine bestimmte Frist begrenzt. Nach Ablauf dieser Frist wird jeder dem Tod begegnen, und nach dem Tod muss jeder Mensch vor unseren Herrn treten und über jeden Moment seines Lebens Rechenschaft ablegen. Diejenigen die meinen, keine Verantwortung zu haben und keine Rechenschaft ablegen zu müssen, werden an jenem Tag einen grossen Verlust erleiden.
Um zu verstehen, wie der Satanismus vom Materialismus und Atheismus beeinflusst wird genügt es, sich einen Einblick in die von satanistischen Gruppen veröffentlichten Bücher zu verschaffen. Wenn wir zum Beispiel die von der Teufelskirche veröffentlichten Schriften durchgehen, sehen wir, dass jedes einzelne Mitglied dieser Gruppe Atheist ist. Ausserdem sind die Satanisten Materialisten; sie glauben einzig an die Existenz der Materie. So wie die grosse Mehrheit der Satanisten Gottes Existenz abstreitet, verleugnen sie auch alle metaphysischen Wesen wie die Engel. Demzufolge glauben diese Leute eigentlich auch nicht an die Existenz des Teufels. Obwohl sie sich “Anbeter des Teufels” nennen, erkennen sie ein Wesen namens Teufel nicht an. Für sie ist der Teufel ein Symbol für Religionsfeindlichkeit. In einem von der Teufelskirche veröffentlichten Dokument betitelt mit “A description of Satanism” (Eine Beschreibung des Satanismus) werden folgende Ansichten dargestellt:
Der Satanismus ist wie der Buddhismus eine atheistische Religion. Aufgrund unserer Aktivitäten gibt es keine Instanz, der wir Rechenschaft abzulegen haben. Die Satanisten glauben weder an die Heiligkeit des Heiligen Buches, noch an die Existenz der Engel, des Paradieses und der Hölle, an den im Heiligen Buch beschriebenen Teufel, die bösen Geister, die guten Geister und die Dämonen. Der Materialismus und Realismus sind Gebote, die beim Satanismus an erster Stelle kommen. Der Satanismus ist atheistisch. Wir sind eigentlich Autodeisten, d.h. wir beten uns selber an. Der Satanismus ist das Gegenteil von Religion, nämlich Religionslosigkeit. 6
Wiederum in einer der von der Teufelskirche veröffentlichten Schriften beschreiben die Satanisten in einem Artikel unter dem Titel “Feared Religion” (Gefürchtete Religion) ihren wirklichen Glauben wie folgt:
Eines der wichtigsten Anzeichen der Verwüstungen, welche die satanistischen Suggestionen dem Menschen zufügen, ist das abscheuliche Leben derer, die sich zu dieser Perversion hinreissen lassen.
Die Satanisten glauben nicht an die Übernatürlichkeit; sie glauben weder an die Existenz Gottes, noch an die des Teufels. Für den Satanisten ist der Mensch selbst der eigentliche Gott. Der Teufel ist gemäss seiner eigenen tierischen und hochmütigen Natur das Symbol des lebenden Menschen. Der Teufel ist kein bewusstes Wesen, das anzubeten ist; es ist eher eine potentielle Kraft, die sich in jedem Menschen befindet und mit einer einzigen Berührung in Bewegung gesetzt wird. 7
LaVey vertritt die Meinung, dass der Mensch im Einklang mit seiner sogenannten “tierischen.
Auch in einem Artikel der Washington Post über Satanisten, in dem LaVey’s Satanismus geschildert wird, wird beschrieben, dass er nicht an die Existenz des Teufels glaubt, und dass er den Teufel nicht anbetet. Nach LaVey ist der Teufel ein Symbol für die “lüsterne, unersättliche und rachenehmende Natur des Menschen”, ein Symbol seines Egos.8 Satanismus sieht die Natur des Menschen als brutal und erbarmungslos. Indessen gehören Erbarmungslosigkeit, Brutalität, Gewalt, Unersättlichkeit, Egoismus und Rache nicht zum Menschen; es handelt sich vielmehr um primitive Triebe und jeder Mensch ist zur Verhinderung all dessen im Besitz eines Gewissens und eines Willens.
Der eigentliche Grund, weshalb die Satanisten mit diesen Behauptungen bezüglich der Natur des Menschen derart beharrlich sind ist, dass sie zu sehr von Darwin’s Evolutionstheorie beeinflusst wurden. Dieses Dogma, das als sogenannte wissenschaftliche Theorie unterbreitet wird, schafft wie viele andere die Menschheit in die Katastrophe führende Strömungen, auch dem Satanismus eine geistige Stütze. Eine Aussage aus dem oben zitierten Text ist recht aufschlussreich: “Der nach seiner eigenen tierischen und hochmütigen Natur lebende Mensch”... Diese Aussage vertritt auf eine Art den Inbegriff des Satanismus. Nach Ansicht der Satanisten ist der Mensch durch Evolution als eine Tierart entstanden und hat demnach tierisch zu leben. Rick Hall, einer der Vertreter des Satanismus, betont in einer mit “Satan Really Wants You” (Satan Will Dich wirklich) betitelten Abhandlung, indem er einerseits den teuflichen Materialismus beschreibt und andererseits auch die Beziehung zwischen Darwinismus und Satanismus hervorhebt:
Der Materialismus der teuflischen Philosophie lehnt jegliche geistigen Werte ab, die sich vom physischen Wesen unterscheiden oder auch höherstehend sind... LaVey war ein Auserwählter und ein Sozialdarwinist. 9
Die Satanisten begreifen auch eine andere wichtige Tatsache im Zusammenhang mit dem “Stolz in des Menschen Natur” nicht. “Stolz in des Menschen Natur” heisst nämlich, dass der Mensch kein Tier ist. Gott hat dem Menschen seinen eigenen Geist eingehaucht und ihn in bestmöglicher Form erschaffen. Die Menschenseele ist von empfindlicher Struktur und wurde auf eine solche Weise erschaffen, dass sie sich an Barmherzigkeit, Zärtlichkeit, Liebe, Behutsamkeit, Menschlichkeit und Freundschaft erfreuen kann. Die Kraft, die den Menschen zum Bösen und zur Erbarmungslosigkeit aufhetzt, ist die Stimme des vom Teufel gelenkten Triebes. Doch der Stimme des Triebes nachzugeben, treibt den Menschen zu schrecklichem Unheil.
Satanismus und Darwin’s Evolutionstheorie
Die Kraft, die das von den Satanisten vorgesehene Gesellschaftsleben formt und die die Grundlage ihrer Lebensauffassung bildet, ist der Darwinismus; dies wird von sehr vielen Satanisten überzeugend bewiesen.
Tatsache ist, dass die Satanisten in vielen Veröffentlichungen deutlich hervorheben, dass jeder einzelne ein fanatischer Verteidiger des Darwinismus ist. Eine der Beschreibungen des Satanismus durch Dr. Roald Kristiansen von der Russischen Pomor Universität, der mit seinen Nachforschungen über den Satanismus bekannt wurde, ist folgende:
Darwin’s Lehre, die fern von Verstand und Vernunft die Behauptung aufstellt, alles Leben sei das Werk “blinder Zufälle”, ist Ursache der Verbreitung vieler perverser Strömungen – darunter auch die des Satanismus.
Wenn wir den Satanismus auf bestmöglich beschreiben wollten, so ist Satanismus der radikalste Zustand des atheistischen Sozialdarwinismus, welcher das Christentum als seinen Hauptfeind betrachtet. Der Grundgedanke beim Satanismus liegt nicht in der Idee, zu versuchen mit einem übernatürlichen Wesen Kontakt aufzunehmen, sondern in dem Gedanken, um im Kampf ums Dasein bestehen zu können, müssten die persönlichen Eigenschaften entwickelt werden. Zur Entwicklung dieser Eigenschaften sei es notwendig, Zauberrituale abzuhalten. 10
Für Satanisten sind Blutvergiessen, Böses tun, den Menschen Schaden zufügen und das Zerrütten der Gesellschaftsordnung ein völlig normales Verhalten. Satanisten sind derart unvernünftig, sich nicht zu überlegen, dass sie bei einem solchen Sittenverfall auch selber grossen Schaden erleiden.
Die Zeitschrift MF, die den Gründer der Teufelskirche Anton LaVey kurz vor seinem Tod interviewte, formulierte LaVey’s wichtigste “Leistung”, die Verbreitung des Sozialdarwinismus, mit diesen Worten:
Anton LaVey hatte für Individuen, die Ende der 1960er Jahre der Hippie Anhängerschaft und der moralischen Werte des Christentums überdrüssig wurden, einen neuen Weg geschaffen, indem er die Ideologie des Sozialdarwinismus und eine positive Denkweise in leicht verständlicher Form vereinte. 11
Für Satanisten ist das Durchbrechen der Eintönigkeit gleichbedeutend mit Blutvergiessen, Böses zu tun, den Menschen Schaden zuzufügen und der Zerrüttung der Gesellschaftsordnung. Aus diesem Grund werden die von der Religion gebotenen Werte wie Ruhe, Vertrauen und Frieden durch die Satanisten – da sie die Tugend der Religion weder begreifen noch erleben können – auf diese Weise interpretiert.
Unter den Veröffentlichungen der Teufelskirche ist in dem mit “Feared Religion” (Gefürchtete Religion) betitelten Artikel der Satz “Der Satanismus existiert, damit der Mensch als ein Tier akzeptiert werden kann”12 aufschlussreich. Damit will nämlich der Satanismus zeigen, dass er die Verbreitung der darwinistischen Weltanschauung in der Gesellschaft als eines seiner wichtigsten Ziele betrachtet. Eine weitere Mitteilung der Teufelskirche aus “The Nine Satanic Statements” (Die neun teuflischen Grundsätze), die Ansichten fern von Verstand und jeglicher Logik enthalten, wird im siebten “Grundsatz” gemacht:
Der Teufel definiert den Menschen als ein Tier. Dieses Tier ist manchmal besser als die anderen vierbeinigen Tiere, manchmal aber auch schlechter. 13
“Ein nur nach seiner Wollust lebendes wildes Tier”
Die Teufelskirche benützt für den Menschen in all ihren Schriften beharrlich den Begriff “carnal beast”, was “sinnliches wildes Tier” bedeutet. Auch laut Aussage des Satanisten Peter Gilmor “ist der Mensch ein Tier und muss sich wie ein Tier verhalten.” Für Satanisten gilt bezüglich ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen und ihrer Haltung gegenüber anderen Lebewesen diese perverse Logik: Der Mensch ist ein Tier und soll sich nicht scheuen, tierische Manieren zur Schau zu stellen. Satanisten sehen Verwaltigung als berechtigt, denn Vergewaltigung ist nach ihrer perversen Logik zwischen wilden Tieren in der freien Natur normal. Gemäss den Satanisten ist es auch normal, jemanden umzubringen, denn in der Natur dauert zwischen den Tieren ein mitleidloser Überlebenskampf an. Tiere zu Tode zu quälen entspringt der gleichen Logik. Sofern der Mensch ein “carnal beast” ist, ist es nicht notwendig, solche Taten zu vermeiden. Nach Meinung der Satanisten muss das tierische Leben bis zuletzt unterstützt und verteidigt werden. Welche Art Gesellschaft sich durch Menschen bilden kann, die nach tierischen Gefühlen handeln, ist nicht schwer zu erraten. In dieser Lage solte man es nicht als eigenartig empfinden, wenn Leute mit einer solchen Logik auf schrecklichste Art gegen das Gesetz verstossen.
Der Satanismus behauptet, der Mensch sei eine Art Tier, das nur nach seinen primitiven Trieben lebt. Laut dieser perversen Behauptung wären in diesem Fall Konflikte auch für die Menschen etwas ganz Normales.
Woran liegt es aber, wenn Satanisten glauben, nach ihrer Wollust lebende wilde Tiere zu sein? Auf diese Frage gibt es nur eine einzige Antwort: Evolutionstheorie. Die Evolutionstheorie betont das im Satanismus enthaltene Gedankengut, wie Dr. Roald Kristiansen in seiner These über den Satanismus herausfand.
Der Satanismus kann als eine ”sozialdarwinistische Religion” gesehen werden, nach der die Herrschaft der Stärksten über die Schwachen verteidigt werden muss, weil die Menschheit nur auf diesem Weg als eine biologische Art fortschreiten und ihren Anspruch auf die soziale Führerrolle innerhalb der Evolution in der Natur geltend machen kann. 14
In einem mit “A Description of Satanism” (Eine Beschreibung des Satanismus) betitelten Artikel werden die grundlegenden Standpunkte des Satanismus, seine Weltanschauung und die Tatsache, dass er ein untrennbarer Teil des Darwinismus ist, wie folgt zum Ausdruck gebracht:
Nach unseren Prinzipien haben alle Menschen und Tiere einen gemeinsamen und einfachen biologischen Ursprung. Im Grunde genommen GLAUBT DER SATANISMUS, DASS DER MENSCH NICHTS ANDERES ALS EIN WEITERENTWICKELTES TIER IST. Abgesehen davon, dass wir uns durch einen glücklichen Zufall evolutionell entwickelt haben und am Leben blieben, nehmen wir in der Schöpfung überhaupt keine besondere Stellung ein... Die Satanisten definieren sich selbst und alle Menschen als Tiere und sind dagegen, sich als Menschen zu sehen, denen Gott eine Seele gegeben hat... 15
Leute, die sich der Existenz Allahs bewusst sind, können nicht an die Lüge
glauben die behauptet, dass der Mensch ein Tier sei; sie verteidigen nicht
ein Leben voller Streit und Chaos, sondern eine Gesellschaftsordnung, in
der Liebe und Zärtlichkeit vorherrschen.
Es ist auffallend, dass die Satanisten die Evolutionstheorie, die wissenschaftlich vollkommen unhaltbar geworden ist und deren Irrtümer und verdrehte Ideen korrigiert wurden, mit solchem Beharren verteidigen. Indessen heben alle Zweige der sich stets weiterentwickelnden Wissenschaft hervor, dass die Schöpfung eine nicht zu leugnende Tatsache ist. Diejenigen, die ideologisch vom Darwinismus abhängen, befinden sich in einem grossen Irrtum. Der Darwinismus ist in einer Weise zusammengebrochen, dass er sich nicht nochmals aufraffen kann und er wurde in der historischen Vergangenheit begraben.
Das Universum und alle sich im Universum befindlichen Geschöpfe sind von Gott erschaffen. Es gibt nichts, das ein Werk aus blinden Zufällen wäre. Da die Beweise der Schöpfung an vielen Stellen dieser Erde deutlich zu sehen sind, ist es eine grosse Dummheit zu behaupten, die tadellose Ausgeglichenheit und Perfektion des Universums sei das Werk blinder Zufälle. Zu einem derart perversen Glauben können nur –Menschen mit einem krankhaften Geist gelangen – wie die Satanisten.
Als Ergebnis der darwinistischen Einstellung glauben die Satanisten nicht daran, dass alle Menschen gleich sind. Nach ihnen haben sich gewisse Menschen im Vergleich zu anderen weiterentwickelt, während manche auf den unteren Stufen der Evolution verblieben. Dieser Glaube wurde zum Grund einer natürlichen Annäherung zwischen Satanismus und Faschismus. Der Satanismus begnügt sich jedoch nicht damit, nur zwischen Gemeinschaften und Rassen einen Unterschied zu konstruieren, sondern er vertritt die Ansicht, dass auch innerhalb derselben Rasse und derselben Gesellschaft gewisse Menschen den anderen überlegen sind. Demgemäss sind diejenigen, die die Macht des Bösen begriffen haben und daran glauben, im Vergleich zu den anderen überlegen und haben das Recht, sich den Unterlegenen gegenüber in jeder Weise zu benehmen.
Wie diese Information zeigt, ist der Satanismus eine atheistische Religion, die die Evolutionstheorie in ihrem Zentrum untergebracht hat. Die Evolutionstheorie vertritt die Ansicht, der Mensch sei eine Tierart, die Satanisten hingegen entwickeln dementsprechende Verhaltens- und Denkmodelle. Wenn Sie einen Blick in die Bücher der die Evolutionstheorie verteidigenden Biologen und Philosophen werfen, werden Sie feststellen, dass darin Sätze enthalten sind, die mit den in diesem Buch weiter vorne erwähnten Artikeln über Satanisten genau übereinstimmen.
Satanistische Aussagen finden sich auch in Büchern von darwinistischen und atheistischen Denkern wie Richard Dawkins, Stephen J. Gould, Daniel Dennet und Carl Sagan zu finden. Auch sie betrachten den Menschen als weiterentwickeltes Tier, und das Leben als einen Kampfplatz, und sie bringen zum Ausdruck, dass nur die Starken überleben können.
Im einem Artikel betitelt mit “Meet My Cousin the Chimpanse” (Treffen Sie meinen Cousin, den Schimpansen) erzählt der bekannte Evolutionist Richard Dawkins den Unsinn, die Vorfahren von besonders grossgewachsenen Menschen seien Affen, und schreibt folgendes:
Wir akzeptieren es, den Affen zu gleichen, doch in Wirklichkeit merken wir meistens nicht, dass wir Affen sind... Es gibt keine einzige Klassifizierung in der Natur, welche die Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans einschliesst, aber die Menschen nicht miteinbezieht... Alle lebenden grossen Affen – einchliesslich wir selbst – sind durch das Familienband miteinander verbunden. 16
Eine der laienhaften Interpretationen der Satanisten ist auch ihr Glaube, das Böse würde ihnen Kraft verleihen. Indessen macht das Böse den Menschen niemals überlegen, ganz im Gegenteil, es stürzt ihn in ein Unheil, aus dem er sich nicht mehr befreien kann.
Stephen Jay Gould als ein leidenschaftlicher Vertreter der Evolution verteidigt in seinem Buch Darwin und Danach seine Auffassung: Erbarmungslosigkeit, Aggression, kurz allgemeine Schlechtigkeit sind die uns von unseren äffischen Vorfahren verbliebenen Fesseln.”17 In einem anderen Artikel behauptet er, Menschheit und Universum seien das Werk blinder Zufälle:
Heute sind wir hier, weil eine Gruppe von Wesen eine Anatomie besass, die es erlaubte, ihre sonderbaren Fischflossen in Füsse zu verwandeln, welche bei auf dem Festland lebenden Tieren notwendig sind; weil die Welt während der Eiszeit nie ganz vollständig zugefroren war; weil es den vor einer Viertelmillion Jahren aus Afrika stammenden kleinen und mageren Lebewesen gelang, bis heute am Leben zu bleiben. Zu all dem können wir höhere Antworten suchen, aber eine solche Antwort gibt es nicht. 18
Wie ersichtlich, bieten die unwissenschaftlichen und unvernünftigen Behauptungen, die diese Personen im Namen der Wissenschaft vorbringen, Ideologien wie dem Satanismus eine geistige Grundlage. Diese Leute verteidigen beharrlich diese verdrehten Gedanken und reissen die ganze Menschheit in eine Katastrophe. Doch Gott hat das Universum und den Menschen als ein überragendes Kunstwerk erschaffen. Jeder Mensch ist Gott gegenüber verantwortlich. Dies ist eine völlig klare Wahrheit. Wer hingegen vor dieser Wahrheit zu fliehen versucht und deshalb Lügen vorbringt, der wird bei seinem Tod das Ausmass des Irrtums in dem er sich befindet, begreifen können..
Eine Illusion der Satanisten: Die sozialdarwinistische Gesellschaft
Die Satanisten, die den Slogan der Evolutionstheorie ”Der Mensch ist ein Tier” zur Grundlage ihrer Philosophie machen, ersehnen sich die Gründung einer Welt, in der Menschen leben wie die Tiere. Laut Satanismus ist die ideale Gesellschaftsordnung eine solche, die völlig von darwinistischen Prinzipien beherrscht wird. Die Grundregel ihrer ersehnten Welt ist das Prinzip “Die Starken unterdrücken die Schwachen”. Nach dem Satanismus ist jeder Mensch gezwungen, sich selbst evolutiv zu entwickeln und sich zu fördern, damit die Fortsetzung seiner Existenz und der Erfolg in seinem Lebenskampf gewährleistet werden können. Wer dies nicht erreicht, wird sich selbst überlassen, bis er von selbst vernichtet wird. Die gleiche Regel ist auch im sozialen Bereich gültig. Gemeinschaften, die dies nicht zustandebringen, müssen akzeptieren, dass auch Kulturen und Völker vernichtet werden. Gemäss dem Satanismus wird die wirksamste Art der Familienplanung durch Akzeptieren der Vernichtung der Schwachen sichergestellt.19
Die Illusion der Satanisten ist eine Gesellschaft, welche die Schwachen, Machtlosen und Hilfsbedürftigen unterdrückt und zum Tode verurteilt.
Einer der Priester der Teufelskirche, der Schriftsteller Burton H. Wolfe, erklärt im Vorwort der 1976 veröffentlichten “Teufelsbibel” die Lebenseinstellung des Satanismus in folgender Weise:
Der Satanismus ist eine unverschämte, egoistische und erbarmungslose Philosophie. Diese Philosophie ist gestützt auf den Gedanken, dass die Menschen von Geburt egoistische und zur Gewalt neigende Wesen sind, dass das Leben einzig aus Darwin’s “Überlebenskampf” besteht, und dass nur die Stärksten am Leben bleiben. Sie stützt sich auf den Glauben, dass die Erdoberfläche – verstädterte Gemeinschaften gehören auch dazu – Urwäldern gleicht und dass es, um eine unaufhörliche Konkurrenz zu besiegen notwendig ist, dass die Führung sich in der Hand von Kämpfern befindet. 20
Wie auch Wolfe zum Ausdruck bringt, ist die vom Satanismus vorgesehene Lebensform auf Streit, Konkurrenz, Gewalt, Egoismus und Unbarmherzigkeit gestützt.
Auch Peter H. Gilmore, einer der “Hauptpriester” der Teufelskirche, drückt dies sehr deutlich aus:
Werfen wir doch einen Blick auf den heutigen Satanismus und prüfen, was er denn nun wirklich genau ist: Eine unbarmherzige Religion, die sich auf den Elitismus (Macht der Auserwählten) und den Sozialdarwinismus stützt, die die erneute Gründung der Herrschaft der Begabten über die Toren verteidigt... und die das seit zweitausend Jahren die Evolution der Menschenheit verhindernde Märchen des “Egalitarismus” ausrotten will... 21
Was Peter Gilmore mit “seit zweitausend Jahren” meint, ist das Christentum. Vor dem Christentum waren die europäischen Völker Götzendiener oder Atheistischen und es waren barbarische, wilde und erbarmungslose Menschen. Die zu den göttlichen Religionen gehörenden Prinzipien Mitleid, Hilfsbereitschaft für die Schwachen und Gleichberechtigung für alle Menschen wurden bei den europäischen Völkern durch das Christentum bekannt. Das Ziel der Satanisten ist es, diese auf dem Prinzip “Wer sich im Recht befindet, ist stark” beruhenden Moralbegriffe vollkommen zu beseitigen und an deren Stelle eine sozialdarwinistische Welt, gestützt auf dem Prinzip des Rechts des Stärkeren zu errichten.
Gilmore scheut sich nicht, dies in der Fortsetzung seines Artikels deutlich zur Sprache zu bringen:
Die satanistische Moral schreibt vor, Hilfsprogramme zur Unterstützung der Armen und Hilfsbedürftigen zu streichen. Die perversen Werte der Satanisten verteidigen die Beseitigung der Schwachen.
Die Satanisten betrachten die menschliche Gesellschaftsstruktur in Form von verschiedener Schichten, aufgrund derer jeder Mensch als Ergebnis seiner eigenen Fähigkeiten klassifiziert wird. Das Prinzip, nach dem die Stärksten überleben, wird auf jedem Niveau der Gesellschaft verteidigt... So hätte die Natur schon immer dafür gesorgt, die eigenen Kinder zu stärken und, wenn nötig, sie auch zu vernichten. Dies sei traurig, aber es sei nun mal der Lauf der Welt... 22
Dr. Kristiansen, der diesen Artikel Gilmore’s interpretiert, macht darauf aufmerksam, dass bei der praktischen Anwendung dieser Ideologie die bestehende Gesellschaftsordnung und alle die Armen und Bedürftigen unterstützenden Hilfsprogramme abgeschafft werden würden. An Stelle dieser Programme träten Mechanismen, die den Reichen und Mächtigen die Erreichung aller ihrer Ziele erleichtern würden. Wer sich nicht an diese Regeln hält, wird zum Beispiel in Zwangsarbeitslager gesteckt. 23
Der Satanismus und dessen wichtigste geistige Stütze, der Darwinismus, würden die Menschheit ins Verderben stürzen. Die Sitten aber, die den Menschen von Gott befohlen und im Quran verkündet wurden, sind Sitten, die der Gemeinschaft stets zu Wohlstand, Ruhe und Frieden verhelfen. In Gemeinschaften, in denen der Moralkodex des Quran befolgt wird, werden die Obdachlosen und Hilfsbedürftigen geschützt. Es wird für sie gesorgt, alle Menschen werden gleich behandelt, und ihre Rechte werden geschützt.
Doch Aleister Crowley, der auf den heutigen Satanismus einen grossen Einfluss hat, behauptet, dass ihm durch die vom Teufel gesandte Botschaft folgendes mitgeteilt wurde:
Der auch von den Satanisten verteidigte Sozialdarwinismus wurde durch die Ideen von Thomas Malthus beeinflusst. Malthus’ grausame und unbarmherzige Mentalität sah vor, die Armen anstelle der Empfehlung von Sauberkeit zu ganz gegenteiligen Gewohnheiten anzuspornen, die Strassen in den Städten enger zu machen, die Häuser mit mehr Menschen zu füllen und die Menschen mit der Pest zu verseuchen.
Lass nur, die Anzahl meiner Diener soll wenig und geheim sein, sie werden noch mehrere und bekanntere führen... Wir haben mit denjenigen vom Rande der Gesellschaft und den Hilflosen nichts zu tun, lass sie nur in ihrem eigenen Elend sterben. Bemitleide sie nicht... Erbarme Dich nicht derer, die fallen! Diese interessieren mich überhaupt nicht. Ich bin nicht für sie da. Unterstütze sie nicht, ich hasse die Unterstützenden und Unterstützten. 24
Kurzum, die Teufelskirche verteidigt folgendes: “Helft nicht den Armen, Hungernden und Schwachen, lasst sie nur sterben. Dies ist der Ausgleich der Natur. So vermindert sich die Bevölkerung, und die Starken erwerben noch mehr Möglichkeiten!” Eine mit dieser Auffassung der satanistischen Ideologie gegründete Gesellschaftsordnung würde nicht anders aussehen als ein Leben im Urwald.
Im Grunde genommen ist diese grausame und erbarmungslose Doktrin kein Einfall der Satanisten. Diese Ideen wurden von dem im 19. Jahrhundert lebenden englischen Ökonomen Thomas Malthus erstmals zur Sprache gebracht. Malthus hatte in seinem Buch Über die Bedingungen und Folgen der Volksvermehrung als Mittel zur Verhinderung der Überbevölkerung der Welt die These verteidigt, “es müsse darauf verzichtet werden, die Armen und Schwachen zu schützen”. In der mit “Der wissenschaftliche Hintergrund der Nazis” betitelten Abhandlung hingegen wird die Ansichten von Malthus bezüglich des Bevölkerungswachstums, und wie die führenden Persönlichkeiten Europas des 19. Jahrhunderts dem Bedeutung beimassen, wie folgt erläutert:
Allah befiehlt den Menschen Freundschaft, Brüderlichkeit, Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit. In Gemeinschaften, in denen Gottesfurcht vorherrscht, werden die Hilfsbedürftigen stets beschützt.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten sich in Europa die Mitglieder der führenden Klasse versammmelt, um über das damals neu entdeckte “Problem der Bevölkerungszunahme” zu diskutieren, die Todesrate der Armen zu erhöhen und die Methoden der Anwendung von Malthus’ Ideen zu planen. Sie kamen zu folgendem Ergebnis: “Anstatt dass wir den Armen Sauberkeit empfehlen, müssen wir sie zu ganz gegenteiligen Gewohnheiten anspornen. Wir müssen die Strassen in unseren Städten enger machen, die Häuser mit mehr Menschen füllen und versuchen, die Pest zu verbreiten. In unserem Land müssen wir unsere Dörfer in die Nähe von stehenden Wassern ansiedeln und anspornen, in Sumpfgebieten zu leben usw.” 25
Malthus’ Theorie fand keine grosse Verbreitung, doch weil sie den Weg zu einer anderen Theorie anbahnte, ging sie in die Geschichte ein. Diese andere Theorie ist Darwin’s Evolutionstheorie. Darwin hatte die Begriffe für die Grundsteine seiner Theorie wie ”Überlebenskampf” und “Auslese der kraftlosen Individuen” unter Malthus’ Einfluss entwickelt und hat dies auch in seinen Schriften offen dargelegt. Die Weltanschauung der Satanisten und Darwin’s Theorie nähren sich also von der gleichen Quelle, und das Ergebnis zu dem beide gekommen sind, ist nichts anderes als die Anpassung der Theorie Darwin’s an die Gesellschaft.
Daneben werden in satanistischen Verhältnissen, in denen moralische Werte als Feind betrachtet werden, sämtliche möglichen Sittenlosigkeiten vorkommen, und zur Verübung von Raubüberfällen und Mord wird sogar angespornt werden. Denn gemäss dieser “Philosophie” gehören diese Schlechtigkeiten zur Natur des Menschen, der man sich nicht widersetzen dürfe.
Gott aber hat all dies verboten. Gott hat den Menschen befohlen, den Armen zu helfen, sich den Mitmenschen gegenüber freundlich zu benehmen, die Hilfsbedürftigen zu schützen, Hilfsbereitschaft zu üben, Böses mit Gutem zu vergelten, Geduld zu haben, sanftmütig zu sein und sich barmherzig und tolerant zu verhalten. Ein Quranvers dazu lautet wie folgt:
Und die unter euch, die großes Vermögen besitzen, sollen nicht schwören, ihren Verwandten und den Armen und denen, die auf Allahs Weg ausgewandert sind, nichts mehr zu geben, sondern Nachsicht üben und verzeihen. Wünscht ihr nicht, dass Allah euch vergibt? Und Allah ist verzeihend und barmherzig. (Sure 24:22 – an-Nur)
Gemeinschaften, die aus nach Gottes Geboten lebenden Menschen gebildet werden, werden zu Gemeinschaften, in denen gute Sitten vorhanden sind und in denen Liebe und Achtung vorherrschen. Dies sichert Frieden, Behaglichkeit, Ruhe und Sicherheit in der Gemeinschaft.
Satanismus und Faschismus
Auch die Grundphilosophie des Faschismus, die sich genau wie de Satanismus auf den Sozialdarwinismus stützt, ist eine Ideologie voller Wut und Hass.
Die von den Satanisten empfundene Nähe zum Darwinismus führte zur Entwicklung einer natürlichen Allianz zwischen Faschismus und Satanismus. Die grundlegende Philosophie des Faschismus stützt sich genau wie der Satanismus auf den Sozialdarwinismus. Laut Faschismus ist die Welt ein Ort der Konflikte und des “Lebenskampfes” zwischen unterschiedlichen Rassen. Blutvergiessen, Krieg führen und anderen Menschen Leid zufügen sind nach Ansicht der Faschisten sowohl heilige Aufgaben, als auch ein Vergnügen. (Für ausführliche Information siehe Harun Yahya, Die blutige Ideologie des Darwinismus: Faschismus, Istanbul, 2001)
Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Faschismus und Satanismus ist die Bewunderung für Friedrich Nietzsche, einem Atheisten und Religionsfeind des 19. Jahrhunderts. Nietzsche hatte gegen alle göttlichen Religionen hasserfüllte Abhandlungen verfasst, sich selber als “Antichrist” (Dajjal) charakterisiert und verlor vor seinem Tod den Verstand. In seinen Schriften hatte er Tugenden wie Liebe und Mitleid angegriffen und die Meinung vertreten, man sollte an deren Stelle auf der Welt rohe Gewalt walten lassen, und Herrschaft nur den Mächtigen zu überlassen. Als erste, die sich der Ideen Nietzsche’s annahmen, kamen die Nazis und auch heute verteidigen Neo-Nazi Gruppen Nietzsche’s Lehre. Eine weitere Strömung von Nietzsche-Bewunderern sind die Satanisten. In dem von der Teufelskirche veröffentlichten Artikel “A Description of Satanism” (Eine Beschreibung des Satanismus) wird folgendes gesagt:
Im allgemeinen wird Nietzsches’ als Satanisten-Philosophen gedacht. Daran dass LaVey von
Der von der atheistischen Einstellung Nietzsches tief beeindruckte LaVey hat Nietzsche in seinen Werken öftern zitiert.
Nietzsche beeinflusst wurde, besteht kein Zweifel; LaVey hat sehr viel von ihm zitiert. 26
Die Satanisten genieren sich nicht, offen zuzugeben, dass sie mit faschistischen Gruppen in Europa und Amerika zusammen arbeiten. Zum Beispiel haben Anton LaVey und Blanche Barton – ein weiterer bekannter Name im Satanismus – Fragen zum Zusammenhang zwischen Satanismus und Faschismus wie folgt beantwortet:
Anton LaVey: Dies ist kein heiliges Bündnis. Die meisten dieser Menschen (Faschisten) haben sich bis jetzt mit uns in Verbindung gesetzt. Es ist wirklich auch für die Satanisten der Antichristen-Macht vom nationalsozialistischen Deutschland sehr reizvoll. Durch das Drama hatten sie mit Beleuchtung und Choreographie Millionen von Menschen in Bewegung versetzt.
Blanche Barton: Das wichtigste Element zur Bildung einer gemeinsamen Grundlage zwischen Satanismus und Faschismus ist Ästhetik. Der Nationalsozialismus und der Satanismus zeigen eine grosse Parallele in bezug auf das ästhetische Verständnis. 27
Die von Barton erwähnte “Ästhetik” ist nichts anderes als der Seelenzustand dieser beiden finsteren Ideologien, der deren Hässlichkeit und Abscheulichkeit reflektiert. Bestimmte "Heavy Metal Bands“, die die satanistisch-faschistische “Ästhetik” in Konzerten und Videoclips –propagieren, bauen ihre Themen auf Schmutz, Abscheulichkeiten und Finsternis auf, wie die englische Gruppe "Cradle of Filth“ (Wiege des Drecks).
Die Videoclips der Gruppe werden in dunklen Verliesen gedreht, deren Boden mit Schlamm und Pech bedeckt ist, und von deren Wänden Blut und Dreck fliessen. Die Gruppenmitglieder schminken ihre Gesichter zu einer äusserst abstossenden und schrecklichen Fratze und tragen Kleider, die Homosexualität wachrufen.
"Satanistische Ästhetik“ ist gleichbedeutend mit Schmutz, Abscheulichkeit und Schrecken. Diese Musikgruppen und ihre Zuschauer sind mit ihrer erschreckenden Bekleidung und Schminke und ihrer Brutalität ein abscheuliches Bild.
In den Konzerten der Gruppe wird die Religion beleidigt, die Zuschauer zerreissen religiöse Bücher und der Sänger Marilyn Manson suggeriert ihnen, dass sie die Gesellschaft und die religiösen Gemeinschaften angreifen sollen. Manson hatte 1995 während eines Interviews die Frage "Was denken Sie über die Evolution“ hingegen wie folgt beantwortet:
Ich glaube an den Sozialdarwinismus, demzufolge glaube ich an die Evolution der Gesellschaft. Auch glaube ich an die Theorie Darwins… aber dem Schöpfungsgedanken und dem Erschaffungsglauben gegenüber bin ich verschlossen. Das bedeutet für mich nichts. 28
Eine weitere gemeinsame Grundlage von Satanismus und Faschismus ist die Eugenik-Theorie. Diese sieht vor, gebrechliche und kranke Menschen aus der Gesellschaft auszulesen und gesunde Individuen durch Paarung zu vermehren und wurde insbesondere im Nazi-Deutschland angewendet. Laut der Eugenik-Theorie galt die Einstellung, wenn es durch Paarung gesunder Tiere möglich ist, bessere Tierrassen zu züchten, dann kann auch eine Menschenrasse verbessert werden. Die der Verbesserung der Menschenrasse im Weg stehenden Invaliden, chronisch Kranke und geistig Behinderte müssten von der Gesellschaft ausgeschieden werden. Im Nazi-Deutschland wurden demgemäss zehntausende von erbkranken und geisteskranken Menschen erbarmungslos ermordet.
Der Satanismus verteidigt die gleichen schrecklichen Morde. Die Haltung der Satanisten zur Eugenik-Theorie wird in einschlägigen Quellen auf folgende Weise dargestellt:
Ausserdem suchen die Satanisten zur Entwicklung der Naturgesetze Wege, indem sie die Eugenik-Theorie in die Praxis umsetzen... Dies sind die Bemühungen zur Sicherung der Erbanlagen für einen rascheren Fortschritt der Menschheit, indem begabte Menschen unterstützt werden. Weltweit ist dies eine allgemein angewandte Methode... Bis die genetischen Codes entschlüsselt sind und wir die Möglichkeit haben werden, diejenigen auszuwählen, welche unser Geschlecht weiterführen sollen, verteidigen die Satanisten die Ansicht der Paarung von den Besten mit den Besten. 29

Der Satanismus und die kommunistische Ideologie
Ein weiterer Faktor der finsteren Welt des Satanismus ist die kommunistische Ideologie. Der Kommunismus, der im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ungefähr 120 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, wurde von Ideologen hervorgebracht, die sich selber als Satanisten definierten. 30
Das Leben von Karl Marx, dem Gründer des Kommunismus, enthält dafür gewisse Anzeichen. Dass Marx gegen jeglichen religiösen Glauben eingestellt war, ist eine bekannte Tatsache. Hinter dieser Feindschaft steht Marx’ Beziehung zur satanistischen Lehre. Malachi Martin, der berühmte Historiker der Vatikan Universität, gibt diesbezüglich folgende Information:
Der Kommunismus, der im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ungefähr 120 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, wurde von Ideologen hervorgebracht, die sich selber als Satanisten definierten.
Als Karl Heinrich Marx während seiner Jugend und Studienzeit an der Berliner Universität sich eines Tages für eine Form von sehr gefährlichem zeremoniellem Satanismus interessierte, wurde sein Hassgefühl aufgewühlt. Seine Gedichte, die er nach diesem Tag schrieb, widmete er "Oulanem“. "Oulanem“ war ein für den Teufel benützter mystischer Name. 31
Nicht nur Karl Marx, auch Michael Bakunin, der in der Geschichte des Kommunismus einen wichtigen Platz einnimmt, war Satanist. Von Bakunin weiss man, dass er der Begründer des Anarchismus war, und dass der Anarchismus nichts anderes als eine radikale Version des Kommunismus ist. Bakunin, der sich die Vernichtung von Staat, Religion, Familie und gesellschaftlicher Werte zum Ziel setzte, wurde vom Satanismus inspiriert, und er hat dies auch deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Auflehnung des Teufels gegen Gott vergleicht Bakunin mit der Auflehnung der Kommunisten gegen Religion, Staat und Gesellschaft, und schrieb "Iblis ist der Wegweiser und Pionier aller Revolutionäre“. 32
In ihren Internetauftritten und anderen Veröffentlichungen übernehmen heute die Satanisten voller Lob Bakunin’s Worte, und so wird Propaganda für die durch Bakunin geschaffene anarchistisch-kommunistische Ideologie gemacht. In der Website “Satanic Reds” (Die roten Satanisten) wird die satanistisch-kommunistische Ideologie verteidigt und folgendes gesagt:
Wieso die Roten? Oh, dieser schreckliche Name! Rot war stets gleichbedeutend mit Radikalität. Die Sowjetunion, ein wirklich kommunistisches Land, war das einzige Land, in dem die Teufelsbibel von hohen Staatsbeamten gelesen und zudem im Museum ausgestellt wurde. 33
Das Emblem der Gruppe der "Die roten Satanisten” ist ein Symbol mit Hammer und Sichel im satanistischen Stern. Die Gruppe hat sich in Form von "Generalsekretär, Kommissar und Proletariat“ organisiert und diese Struktur in der Website erläutert. Ausserdem sind dort Abhandlungen vorzufinden, welche die kommunistische Ideologie verteidigen und sogar die blutigsten Diktatoren des Kommunismus, Stalin und Mao, loben. Zum Beispiel ist eine Abhandlung betitelt mit “Stalin Was Right” (Stalin hatte Recht), in der Erklärungen enthalten sind, die diesen grossen Verbrecher, der 40 Millionen Menschen ermorden liess, loben und sein Massaker so darstellen, als sei es berechtigt gewesen.34
Ein Aufruf an Eltern, Erzieher und Sozialwissenschaftler
Die jungen Menschen, die von den dunklen Versuchungen des Satanismus beeinflusst werden, mögen sich zu Beginn der grossen Gefahr, in der sie sich befinden, nicht bewusst sein. Junge Leute, die mit Suggestionen wie "frei leben“, "sich gegen die Regeln auflehnen“ und "das Leben alleine meistern“ in dieses Unglück gestürzt werden, können vielleicht nicht sofort merken, dass der Satanismus sowohl ihre Umgebung als auch sie selbst in eine Katastrophe führt. In dem Glauben, sie hätten eine interessante, geheimnisvolle neue Welt entdeckt, können sie plötzlich von dieser Strömung mitgerissen werden. Deshalb ist es lebenswichtig, die Jugend in bezug auf den Satanismus umfassend zu informieren und ihr Bewusstsein zu fördern.
Die Informationen in diesem Buch können für Eltern, Erzieher und Sozialwissenschaftler, die sich fragen, woher das Unheil des Satanismus gekommen ist, ein Wegweiser sein. Sofern in einer Gesellschaft den Menschen gesagt wird "Ihr seid eine von den Affen abstammende Tierart“ und dies in Zeitungen, Zeitschriften, Schulbüchern und sogenannten "wissenschaftlichen“ Quellen nachdrücklich wiederholt wird, dann ist es ganz normal, wenn sich in dieser Gesellschaft Satanismus oder ähnliche Ideologien der Brutalität entwickeln.
Demgemäss müssen das Erziehungssystem, die Kultur und die Sozialpolitik ausgerichtet sein. Andernfalls werden junge Leute, die im satanistischen Wahnsinn unschuldige Menschen ermorden, auf die Frage "Warum hast du einen Mord verübt?“, antworten: "Weil wilde Tiere töten um zu leben, und ich bin auch ein wildes Tier“.
Deswegen sollte der erste Schritt in der geistigen Auseinandersetzung mit dem Satanismus das Austrocknen der Quellen sein, die diese perverse Strömung ideologisch ernähren. Deshalb ist es nötig, die Irrtümer und Täuschungen dieser Ideologien, vor allem des Darwinismus, zu erkennen. Die jungen Menschen müssen zusätzlich zu einem geistigen Bewusstsein geführt werden. Es ist nicht möglich, dass ein Mensch, der sich seiner Verantwortung Gott gegenüber bewusst ist und weiss, dass er nach seinem Tode auferstehen und für jeden auf Erden verbrachten Moment Rechenschaft abzulegen hat, irgendwelcher Perversion verfällt und sich Aktivitäten hingibt, die ihm selbst und seiner Umgebung Schaden zufügen.
Eine der internationalen Satanisten-Organisationen ist die Set-Kultstätte. Die Organisation wurde 1975 durch Michael Aquino gegründet, weil er der Ansicht war, dass die Teufelskirche viel zu kommerziell geworden sei. Deshalb trat er aus ihr aus. Set, nach dem die neue Organisation benannt ist, war nach  altägyptischem Glauben der Gott der Finsternis. Das gleiche Wort bedeutet in hebräisch jedoch Teufel. Die hauptsächliche Meinungsverschiedenheit zwischen der Set-Organisation und der Teufelskirche ist, dass die Mitlieder der Set-Sekte den Teufel nicht nur als einen symbolischen Begriff betrachten dürfen. Wie die Mitglieder der Set-Kultstätte “Set” nicht als eine symbolische Figur betrachten, so bewerten sie die Sekte auch nicht nur als Auflehnung gegen religiöse Werte. Die Sektenmitglieder beschreiben den Satanismus auf diese Art:
An die Existenz des Teufels als eine durch das Universum erschaffene geistige Kraft glauben, den Teufel anbeten, nach seinen Regeln und Normen leben und ihm gehorchen.
In der Set-Sekte spielt die Schwarze Magie eine grosse Rolle. Man glaubt, der Mensch könne sich durch Magie weiterentwickeln. An die neuen Mitgliedern der Sekte wird als erstes eine besondere Propagandabroschüre verteilt, die über Schwarze Magie, die Philosophie des Zaubers und die notwendigen speziellen Prozeduren Auskunft gibt. 35
Die jungen Menschen, die von den dunklen Versuchungen des Satanismus beeinflusst werden, mögen sich zu Beginn der grossen Gefahr, in der sie sich befinden, nicht bewusst sein. Deshalb ist es lebenswichtig, die Jugend in bezug auf den Satanismus umfassend zu informieren und ihr Bewusstsein zu fördern. Die Informationen in diesem Buch können für Eltern, Erzieher und Sozialwissenschaftler, die sich fragen, woher das Unheil des Satanismus gekommen ist, ein Wegweiser sein. Es ist nicht möglich, dass ein Mensch, der sich seiner Verantwortung Gott gegenüber bewusst ist irgendwelcher Perversion verfällt und sich Aktivitäten hingibt, die ihm selbst und seiner Umgebung Schaden zufügen.
DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...